Die schlimmsten Babynamen

Mit "Bad Baby Names: The Worst True Names Parents Saddled Their Kids With, and You Can Too!" haben die Autoren Michael Sherrod und Matthew Rayback im März dieses Jahres ein Taschenbuch veröffentlicht, dass sich vornehmlich den schlimmsten Vornamen in den USA widmet.

Das Namensrecht der USA (oder einzelner Bundesstaaten) ist bei weitem toleranter als im hiesigen Europa. So kommt es des öfteren vor, dass junge dem Satanismus sich zugehörig fühlende Eltern ihre Kinder "Devil" oder "Satan" nennen. Die Vereinigten Staaten führen bereits seit dem Jahr 1880 weitreichende Erhebungen der Vornamen bei Neugeborenen in den Bundesstaaten durch und die beiden Autoren haben in einem Teil der gesammelten Daten bei weitem mehr der besonderen "Namen" entdeckt als erwartet. Im Anschluss nun eine Auflistung die vom Times Blog Alpha Mummy aus dem Buch ausgesucht wurde.

Kleines Baby liegt im Bett

Die Top 20 der schlimmsten Babynamen

  1. Dracula Taylor
  2. Young Boozer
  3. Cancer Grindstaff
  4. Envy Burger
  5. Cylclops Walthour
  6. Nice Veal
  7. Cylinder Klinefelter
  8. Zero Pie
  9. Geography Bryan
  10. Fat Meat Fields
  11. Jelly Bean Cook
  12. Mustard M.Mustard
  13. Tackle Feigenbutz
  14. Jump Jump
  15. Nail Rambo
  16. Waitress Seholley
  17. Hysteria Johnson
  18. Lotta Bacon
  19. United States
  20. Wanna Funk

Bedeutung der Namenswahl: Vorausdenken für das Kindeswohl

Die Auswahl eines Babynamens kann eine herausfordernde Aufgabe sein, insbesondere wenn man die langfristigen Auswirkungen auf das Kind bedenkt. Eltern sollten sich bewusst sein, dass ein Name nicht nur eine persönliche Marke ist, sondern auch potenzielle Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und die soziale Wahrnehmung des Kindes hat. Während Kreativität und Einzigartigkeit geschätzt werden, ist es ebenso wichtig, über die möglichen Spitznamen, Reime oder unerwünschten Assoziationen nachzudenken, die ein ungewöhnlicher Name mit sich bringen kann.

In vielen Fällen können Namen, die in der Kindheit als originell oder süß empfunden werden, im Erwachsenenalter zu einer Belastung werden. Daher ist es ratsam, einen Namen zu wählen, der sowohl einzigartig als auch zeitlos ist und dem Kind ermöglicht, in verschiedenen Lebensphasen und sozialen Kontexten ohne Schwierigkeiten zu navigieren.

Namensgebungsgesetze: Schutz vor ungewöhnlichen Namen

In Ländern wie Österreich, Deutschland und der Schweiz gibt es bestimmte Richtlinien und Gesetze, die die Namensgebung regulieren, um die Kinder vor potenziell peinlichen oder belastenden Namen zu schützen. Diese Länder neigen dazu, strengere Regeln für die Namensgebung zu haben, um zu verhindern, dass Kinder Namen erhalten, die ihnen später im Leben Nachteile bringen könnten. In diesen Ländern werden oft Namen abgelehnt, die keine anerkannten Vornamen sind, Nachnamen ähneln, oder die das Geschlecht des Kindes nicht eindeutig erkennen lassen. Auch Namen, die als potenziell demütigend oder unangemessen betrachtet werden, werden häufig nicht zugelassen. Dies zeigt einen deutlichen Unterschied zu Ländern wie den USA, wo die Namensfreiheit weit größer ist.

Ungewöhnliche Namen: Ein globales Phänomen

Schreckliche Babynamen sind nicht nur in den USA ein Phänomen. Auch in Ländern mit strengeren Namensgesetzen wie Österreich, Deutschland und der Schweiz finden sich gelegentlich ungewöhnliche Namen. Diese können das Ergebnis kultureller Einflüsse, kreativer Eingebungen der Eltern oder einfach eines Wunsches nach Einzigartigkeit sein. Während einige dieser Namen harmlos und lediglich ungewöhnlich sind, können andere zu Spott oder Missverständnissen führen. Es ist wichtig, dass Eltern die langfristigen Auswirkungen der Namensgebung auf ihr Kind bedenken und einen Namen wählen, der Respekt und Würde ausstrahlt. Letztendlich ist die Wahl eines Namens eine tiefgreifende Entscheidung, die das Leben eines Kindes wesentlich prägen kann.

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