Ernährung & Co.

Du musst nicht für Zwei essen, dennoch spielt die richtige  Ernährung in der Schwangerschaft eine große Rolle. Wir erklären dir, welche Nahrungsmittel besonders empfehlenswert sind und worauf du lieber verzichten solltest.

Eines vorweg: Diäten sind weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit empfohlen, außer die Kalorienreduktion findet aus medizinischen Gründen sowie unter Aufsicht eines Arztes/einer Ärztin statt. Das Konzept, einige Wochen vor dem Geburtstermin auf bestimme Kohlehydrate (Zucker) zu verzichten, ist demnach auch keine Diät, sondern eine spezielle Ernährungsform. Sie geht zurück auf Dr. Frank Louwen, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Gynäkologe am Universitätsklinikum in Frankfurt.

Wenn du in der Hektik des Alltags oft nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht, dann bietet sich auch in der Schwangerschaft eine Tasse Tee an. Die kleine Auszeit und das Ritual des Teetrinkens verschaffen dir wieder mehr Boden unter den Füßen. Zudem kann sich der Genuss bestimmter Teesorten auch positiv auf dein Wohlbefinden auswirken und körperliche Beschwerden lindern. Bei manchen Tees solltest du jedoch aufpassen, sie könnten in großen Mengen abortiv oder fruchtschädigend wirken.

Vor allem während der Schwangerschaft ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Das tut nicht nur der werdenden Mutter gut, sondern sorgt auch für eine ausreichende Nährstoffversorgung des ungeborenen Kindes. Tierische Produkte ergänzen den Speiseplan gut - doch bei manchen von ihnen ist Vorsicht geboten.

Monatelang blieb der Kinderwunsch unerfüllt. Dann steht der Geburtstag der besten Freundin an. Für einen Abend abschalten und ausgelassen feiern - und schon hat man das eine oder andere Glas zu viel erwischt. Wenige Tage später hält man unerwartet dann doch den sehnlichst gewünschten positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Und plötzlich stellt sich die Frage: Hat das ungeborene Baby bereits unter den Folgen des Alkoholkonsums zu leiden?

Ernährung ist während der Schwangerschaft ein großes Thema. Wenn die Beschwerden der ersten Monate abgeklungen sind, stellen sich Heißhungerattacken und Appetit ein. Viele Frauen spüren bereits intuitiv, dass sie ihren Körper mit zusätzlicher Energie versorgen müssen.

Wer sich seit Jahren fleischlos aber dennoch ausgewogen ernährt, kann seine Ess-Gewohnheiten ohne Bedenken in der Schwangerschaft beibehalten. ErnährungsexpertInnen gehen davon aus, dass Vegetarierinnen und Veganerinnen ihren täglichen Speiseplan ohnehin mit einem höheren Bewusstsein für Nährstoffe, Vitamine und Mineralien zusammenstellen, da sie den fehlenden Konsum von tierischen Produkten (z.B. Fleisch, Eier, Milch) kompensieren möchten.

Saure Gurken, Schokolade, Eis oder pikante Knabbereien: all das kann durchaus auf dem Speiseplan einer Schwangeren stehen. Ernährung in der Schwangerschaft bedeutet jedoch mehr als lediglich seinen Schwangerschaftsgelüsten und Heißhungerattacken nachzugeben. Schließlich gilt es, das ungeborene Kind mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und bestimmte Lebensmittel in dieser Zeit vollständig zu meiden.

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