Nach der Geburt

Von der Nachgeburtsphase gehst du direkt ins frühe Wochenbett über. Die Zeichen stehen hier auf Erholung, Kennenlernen und Ankommen in der neuen Lebensphase.

Üblicherweise werden Kinder im Laufe des ersten Lebensjahres getauft, sofern sich die Eltern dieses religiöse Zeremoniell für den Nachwuchs wünschen. Sie laden Familie und FreundInnen zu einem Gottesdienst in die Kirche ein, anschließend wird in einem Restaurant oder den eigenen vier Wänden eine Tauffeier veranstaltet. Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten gehören im Rahmen der Feier einfach dazu – wir haben sowohl für TaufpatInnen als auch für Gäste ein paar Geschenkideen gesammelt.

Im Wochenbett kommt es zum so genannten Wochenfluss (Lochien). Es handelt sich hierbei um Blutungen, Flüssigkeit und Gewebsrückstände, die aus der Vagina austreten. Üblicherweise bereitet dich deine Hebamme bereits auf den Wochenfluss vor oder du wirst direkt auf der Wochenbettstation im Krankenhaus darüber aufgeklärt. Etwa 6-8 Wochen nach der Geburt sollte der Wochenfluss aufhören, Dauer und Intensität sind jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Außerdem spielt es eine Rolle, ob dein Kind auf natürlichem Weg das Licht der Welt erblickt hat oder ob ein Kaiserschnitt gemacht wurde.

Dein Baby ist auf der Welt, ihr seid beide gesund, munter aber auch ganz schön erschöpft. Das Wochenbett ist jene Zeit, in der du dich von den Strapazen der Geburt erholen und den neuen Erdenbürger kennenlernen kannst. Sechs bis acht Wochen lang dürfen alle Zeichen auf Entspannung stehen und zwar voller Genuss und ohne schlechtes Gewissen. Wie frisch gebackene Mütter das am besten anstellen – dazu haben wir uns ein paar Gedanken gemacht.

Hat er erst einmal das Licht der Welt erblickt, ist der Nachwuchs für seine Eltern einfach nur wunderschön. Mama und Papa sind fasziniert von den kleinen Füßchen, den wachen Augen, dem leichten Flaum am Kopf und den winzigen Fingerlein. Manchmal entdecken die frischgebackenen Eltern jedoch rote Flecken oder Knötchen auf der Haut ihres kleinen Schatzes. Derartige Hautveränderungen sind jedoch normal und geben nur in den seltensten Fällen Anlass zur Sorge.

Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten und jene, die ihr Kind auf natürlichem Weg zur Welt brachten, erleben die Zeit im Wochenbett oftmals ganz unterschiedlich. In erster Linie sollen sich frisch gebackene Mütter natürlich von den Strapazen der Geburt erholen, im Falle eines Kaiserschnitts ist der Regenerationsbedarf jedoch erhöht, da es sich hierbei schließlich um eine große Operation im Bauchraum handelt.

Wer sich intensiv mit dem Thema Geburt auseinandersetzt, dem wird der Begriff des Bondings schon geläufig sein. Es handelt sich hierbei um eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Aspekte der frühen Bindung zwischen Mutter beziehungsweise Vater und dem neugeborenen Baby.

Nach einer Geburt erleben die frisch gebackenen Eltern ihre ersten gemeinsamen Momente mit dem Nachwuchs. Dabei entstehen Eindrücke und Gefühle, die viele ihr Leben lang nicht mehr vergessen.

Die ersten Tage nach der Geburt sind für viele Eltern eine ganz besonders schöne und intensive Zeit. Jetzt heißt es, sich gegenseitig kennenzulernen, ausgiebig zu kuscheln und das kleine Wunder aufmerksam zu beobachten. Dabei darf man jedoch eines nicht vergessen: auch wenn er/sie noch nicht lange auf der Welt ist, benötigt der kleine Erdenbürger/die kleine Erdenbürgerin einige Dokumente, deren Ausstellung von den Eltern beantragt werden muss. 

Körperlich gesehen fühlen sich viele Frauen nach der Geburt ganz ähnlich wie vor der Geburt. Auch wenn der Bauchumfang direkt nach der Entbindung ein wenig abnimmt, bleibt im Großen und Ganzen doch (noch)  alles beim Alten. Schließlich wurden Bänder und Gewebe während der Schwangerschaft ausgiebig gedehnt, um Platz für das ungeborene Baby zu machen. Daher sollten sich frischgebackene Mütter in Punkto Körperbewusstsein vor allem eines gönnen: Gelassenheit.

Die Geburt ist geschafft, Mama und Kind sind wohlauf. Nun beginnt eine wunderschöne Phase: das Wochenbett. In der Theorie dauert es sechs bis acht Wochen, in der Praxis gelingt es der Wöchnerin einmal mehr, einmal weniger, diese langen Erholungszeitrahmen tatsächlich für sich zu beanspruchen. Das Wochenbett ist eine Zeit der Regeneration, eine Zeit des Kennenlernens – es beschreibt das Ende einer Schwangerschaft und gleichzeitig den Anfang von etwas Neuem. Wie die ganze Familie von einem gelungenen Wochenbett profitiert und warum Hebammen eine zentrale Rolle in der Wochenbettbetreuung spielen, das erfährst du hier.

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