Ernährung & Wohlfühlen

Sechs bis acht Wochen lang dürfen alle Zeichen auf Entspannung stehen und zwar voller Genuss und ohne schlechtes Gewissen. Eine große Rolle in der bewussten Erholungszeit im Wochenbett spielt die richtige Ernährung. Gehaltvolle Mahlzeiten helfen Müttern dabei, wieder zu Kräften zu kommen – selbst gekocht oder von Freunden und Familie zubereitet. Aber auch Erholungsrituale wie Belly Binding oder Massagen können dabei helfen, den Körper nach der Geburt zu stärken.

Direkt nach der Geburt beginnt für dich und dein Baby die Zeit des Wochenbettes. In diesen sechs bis idealerweise acht Wochen lernt ihr euch kennen und etabliert einen ersten Rhythmus für all die neuen Routinen, wie z. B. Stillen oder Wickeln. Ebenso soll dir das Wochenbett zur Erholung dienen. Schließlich hat dein Körper während der Schwangerschaft und auch auf der Geburtsreise Höchstleistungen vollbracht. Neben Ruhe und der sorgfältigen Nachsorge durch deine Hebamme, spielt Ernährung eine wichtige Rolle. Als frisch gebackene Mama hast du gerade am Anfang aber nicht viel Zeit und Muse, um stundenlang in der Küche zu stehen. Wir haben ein paar Ideen für dich gesammelt, wie du dich auch im Wochenbett schnell, einfach und gesund ernähren kannst.

Nach der Geburt beginnt für dich die wunderbare Zeit des Wochenbettes. Darunter versteht man eine Phase von etwa vier bis acht Wochen, in der du dich erholst, dein Körper regeneriert und du eine intensive Bindung mit deinem Baby aufbauen kannst. Die Eckpfeiler für ein gelungenes Wochenbett sind Ruhe, die richtige Ernährung, Unterstützung und Zeit für die emotionale Regeneration. Wird widmen uns an dieser Stelle der klassischen Wochenbettküche und stellen dir Zutaten vor, die garantiert in jedem Haushalt zu finden sind. Außerdem haben wir darauf geachtet, dass die Wochenbettküche familientauglich ist und auch der Papa und Geschwisterkinder satt werden.

Wenn du dein Baby stillst, sorgst du dafür, dass es mit idealen Voraussetzungen ins Leben startet. Muttermilch gilt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als optimale Nahrungsquelle in den ersten Monaten. Sie hat immer die richtige Temperatur, passt sich in Menge und Inhaltsstoffen den Bedürfnissen deines Babys an und ist gut verträglich. Für die Milchproduktion benötigt dein Körper in der Stillzeit eine Extra-Portion Energie. Deine Ernährung spielt dabei neben möglichst viel Schlaf, ausreichend Bewegung und Erholungspausen eine wichtige Rolle. Wie du dich neben deinem Stillbaby selbst gut versorgen kannst und warum ausgewogene Mahlzeiten auch dann möglich sind, wenn du nicht viel Zeit hast, das erfährst du in diesem Artikel.

Dein Baby zu stillen ist eine wundervolle und gleichzeitig fordernde Aufgabe. Auch wenn der Körper darauf eingestellt ist, kann es für dich am Anfang dennoch ungewohnt sein. Dein Baby nuckelt etwa alle zwei bis drei Stunden an deiner Brust und erhält dadurch wertvolle Nahrung. In den ersten Monaten benötigt es nichts anderes als die Muttermilch, die in deinem Drüsengewebe produziert wird! Beim Stillen bekommt dein Baby wertvolle Mikro- und Makronährstoffe sowie Abwehrstoffe, die sein Immunsystem unterstützen. Ebenso kann es an der Brust Geborgenheit und Nähe zur Bezugsperson tanken. Das ist auch eine wichtige Form der „Nahrung“ in den ersten Lebensmonaten. Mit der richtigen Ernährung und einem gesunden Lebensstil kannst du die Produktion der Muttermilch positiv beeinflussen und dafür sorgen, dass nur jene Stoffe in die Milch übergehen, die auch für dein Baby sind. Es gibt viele Lebensmittel, mit denen du dich in der Stillzeit stärken kannst – und auch ein paar Tabus.

Heilsame Essenzen und Wirkstoffe aus der Natur unterstützen dich nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch rund um die Geburt und später im Wochenbett. Während der Entbindung können die richtigen Aromamischungen deine Entspannung fördern und dich in einen positiven Gemütszustand versetzen.

Dein Baby ist auf der Welt, ihr seid beide gesund, munter aber auch ganz schön erschöpft. Das Wochenbett ist jene Zeit, in der du dich von den Strapazen der Geburt erholen und den neuen Erdenbürger kennenlernen kannst. Sechs bis acht Wochen lang dürfen alle Zeichen auf Entspannung stehen und zwar voller Genuss und ohne schlechtes Gewissen. Wie frisch gebackene Mütter das am besten anstellen – dazu haben wir uns ein paar Gedanken gemacht.

Doula beim Belly Binding einer frischgebackenen Mutter
© Warrior Woman - Doula Stephanie Johne

Beim Belly Binding handelt es sich um eine Wochenbetttradition, die ursprünglich aus Malaysia stammt und dort als Bengkung Belly Binding praktiziert wird. Es ist ein Heilungs- und Verschließungsritual, das Frauen helfen soll, sich mit den Veränderungen ihres Körpers nach einer Schwangerschaft zu versöhnen und den Bauchraum wieder stabilisiert.

Eine große Rolle in dieser bewussten Erholungszeit spielt die richtige Ernährung. Gehaltvolle Mahlzeiten helfen Müttern dabei, wieder zu Kräften zu kommen – selbst gekocht oder von Freunden und Familie zubereitet.

Das Wochenbett ist eine wichtige Phase, die von manchen Hebammen sogar als viertes Trimester bezeichnet wird. Auch wenn das mathematisch gesehen nicht richtig ist, hat diese Perspektive dennoch etwas für sich. Dein Baby hat zwar das Licht der Welt erblickt, aber du benötigst noch Zeit, um in der Mutterrolle anzukommen. Genauso liegt es an dem Neugeborenen, sich in der Welt außerhalb des geschützten Mutterleibs zurechtzufinden. Warum frisch gebackene Mütter gestärkt werden müssen und wie sich das mit unserem hektischen Alltag vereinbaren lässt, erklärt ein besonderes Buch für das Wochenbett: „Die ersten vierzig Tage“ von Heng Ou.

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