Schwangerschaftsbegleitung

Ein Kind zu erwarten, ist unglaublich aufregend und emotional. Du freust dich, du sorgst dich und hast jeden Tag neue Fragen. Wir empfehlen dir eine Vertrauensperson, die dich durch Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach begleitet. Ob Doula oder Hebamme das liegt ganz bei dir.

Wenn du ein Kind erwartest, bleibt wohl kein Stein mehr auf dem anderen. Aufregung, Vorfreude, Sorgen und Unsicherheiten mischen sich mit den körperlichen Veränderungen während einer Schwangerschaft. Teenager-Mütter sind in dieser Hinsicht besonders gefordert. Die Schwangerschaft war vielleicht ungeplant, die jungen Mädchen selbst stecken mitten in einer Ausbildung oder kommen aus einem problematischen Umfeld. In Wien gibt es für werdende Mütter bis zum 20. Lebensjahr eine Anlaufstelle: Das YoungMum Betreuungszentrum im St. Josef Krankenhaus Wien. Wir wollten wissen, mit welchen Angeboten Schwangere angesprochen werden und wie eine umfassende Unterstützung jungen Familien den Start in das neue Leben erleichtert. Aufgeklärt hat uns OA Dr. Stefan Zawodsky – er ist der medizinische Leiter von YoungMum und er betreut Teenager-Mütter durch die Schwangerschaft und die Geburt.

Hebammen spielen eine wichtige Rolle in jeder Phase deiner Schwangerschaft. Nach der Geburt übernehmen sie viele Aufgaben rund um die Wochenbettbetreuung der Mutter, sie kümmern sich auch um das Neugeborene. In Österreich besteht übrigens ein Anspruch auf Hebammen-Hilfe – die Krankenkasse bezahlt die Kosten für eine festgelegte Anzahl an Besuchen bei der frisch gebackenen Familie. Wie Hebammen im Wochenbett unterstützen und warum du dich rechtzeitig um deine „Wunschhebamme“ kümmern solltest, erfährst du bei uns.

Kaum ein Beruf hat so viele Gesichter, wie der einer Hebamme. Sie gilt als klassische Geburtshelferin, die bereits während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (im Wochenbett) eine wichtige Vertrauensperson für Frauen ist. Eine aktuelle österreichweite Umfrage zum Hebammenberuf unterstreicht die Position der Geburtshelferinnen, beinahe 90% aller Befragten haben die Dienste einer Hebamme schon einmal in Anspruch genommen. Kulturell gibt es natürlich Unterschiede, nicht überall auf der Welt ist diese Form der Geburtsbegleitung so nachhaltig etabliert wie bei uns. Wir nehmen euch mit auf eine Reise rund um den Globus, um zu sehen, wie Hebammen weltweit arbeiten.

Während Doulas zB.: in den USA einen hohen Bekanntheitsgrad haben, nehmen sie hierzulande in der Begleitung von Schwangeren noch keine große Rolle ein. Das liegt hauptsächlich am fehlenden Bekanntheitsgrad des Berufsbildes.

Einerseits unterstützen Hebammen während der Geburt, andererseits haben sie auch eine wichtige Funktion während der Schwangerschaft und in der ersten Zeit nach der Entbindung. Sie beraten die schwangere Frau, geben wertvolle Hinweise zur Geburtsvorbereitung und helfen dem Nachwuchs, das Licht der Welt zu erblicken. Die Betreuung durch eine Hebamme findet auf einer sehr persönlichen Ebene statt und genau aus diesem Grund steigt die Anzahl der Schwangeren, die Hebammenhilfe auch nutzen möchten.

„Wir werden Eltern.“ Ein Moment, der sicher zu den einschneidendsten Erfahrungen im Leben einer Frau und ihres Partners gehört. Und einer, der - vor allem für Erstgebärende - viele Fragen und Unsicherheiten aufwirft, über den langen, unbekannten Weg von der Schwangerschaft, über die Geburt, bis hin zu den ersten Wochen der Mutterschaft. Gut, wenn es da jemanden gibt, der diese Wanderung begleitet, das Gelände kennt und Stolpersteine aus dem Weg zu räumen hilft: die Hebamme.

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