Häufige Fragen in der Schwangerschaft

Gerade einmal ein paar Wochen alt, gelingt es dem Nachwuchs in Mamis Bauch bereits, das Leben der Eltern gehörig auf den Kopf zu stellen. Man steht vor einem spannenden Lebensabschnitt und mit einem Schlag ist vieles nicht mehr so, wie es früher war. Dazu gesellen sich jede Menge Fragen und Unsicherheiten, die sich hauptsächlich um die Gesundheit von Mutter und Kind drehen: worauf muss ich als Schwangere achten? Müssen wir den geplanten Urlaub stornieren? Ist Sex noch erlaubt? Was tun, wenn man auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist? Schwanger.at bringt die häufigsten Fragen und deren Antworten auf den Punkt:

Was muss ich in meine Kliniktasche packen?

Wer eine Entbindung im Krankenhaus plant, der sollte etwa 4-6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin damit beginnen, ein paar Sachen für den Aufenthalt einzupacken. Ob es sich dabei um eine Kliniktasche oder einen großen Koffer handelt, bleibt jeder Schwangeren selbst überlassen. Keinesfalls vergessen sollte man die Grundausstattung für den Krankenhausaufenthalt.

Tipp: Frühzeitige Vorbereitung gibt der werdenden Mutter Sicherheit und vermeidet unnötigen Stress. Eine mittelgroße Reisetasche oder ein kleiner Rollkoffer sind oft ausreichend, um persönliche Gegenstände, Kleidung, Snacks und Dokumente übersichtlich und leicht zugänglich zu verstauen. Separate Beutel für unterschiedliche Dinge helfen dabei, Ordnung zu halten.

Die Grundausstattung

Dazu zählen Kleidung (z.B. weite Nachthemden, ausreichend Baumwollunterwäsche, Still-BH, Bademantel, Söckchen, eine Kuscheljacke oder ein Jogginganzug), Pflegeprodukte und ein wenig Ausstattung für das Neugeborene (z.B. Body, Jäckchen, Mützchen, Babydecke, eventuell ein Schmusetier). Außerdem sollten Schwangere noch ein wenig Platz für persönliche Gegenstände wie Kopfhörer, Zeitschriften oder Aromaöle einplanen. Zusätzlich zu persönlichen Gegenständen und Unterhaltungsmedien ist es wichtig, eine Liste mit wichtigen Telefonnummern und Kontakten griffbereit zu haben, wie die Nummern des Geburtshauses oder der Klinik, des Hebammen-Teams, nahestehender Familienmitglieder und Freunde sowie gegebenenfalls des Kinderarztes.

Nicht vergessen: Mutter-Kind-Pass, E-Card, Versicherungskarte bei bestehender Zusatzversicherung, Personalausweis, Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde (bei unverheirateten und alleinstehenden Frauen).

Nach der Geburt

Für die erste Zeit nach der Geburt benötigen frisch gebackene Mütter Kosmetik- und Toilettenartikel, bequeme Kleidung und Snacks. Dazu gehören Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Deo, Bodylotion, Gesichtscreme, Lippenpflege, Haarbürste, Bademantel, Jogginganzug, Strickjacke und Hausschuhe. Nach der Geburt sollten weite Hemden und Oberteile, ein oder zwei Still-BH’s und etwa acht Baumwollslips eingepackt werden. Bei einem Kaiserschnitt ist es wichtig, Kleidung zu packen, die nicht direkt über den Bauch verläuft. Weite, bequeme Kleidungsstücke, die vorne geöffnet werden können, erleichtern das An- und Ausziehen und sind ideal für das Stillen.

Was brauche ich für das Baby?

Auch für das Neugeborene ist die Vorbereitung wichtig. Dazu zählen Kleidung wie Strampler, Body, Söckchen, Mützchen und eine kleine Jacke, sowie eine Babydecke oder ein großes Tuch und ein Kuscheltier. Wichtig: Die Kleidung sollte auf die Jahreszeit abgestimmte Stücke bereithalten, wie warme Overalls und Fäustlinge im Winter oder leichte Baumwollkleidung und einen Sonnenhut im Sommer. Mehrere Wechselkleidungen sind nützlich, da Babys oft Kleidung beschmutzen.

Für die Pflege sind Windeln, Feuchttücher und Babycreme wichtig - allerdings bekommst du diese Basics auch oftmals im Krankenhaus. Auch kleine Handtücher oder Spucktücher sollten nicht fehlen. Für den Transport benötigt man eine Babyschale für das Auto, eine Tragehilfe oder einen Kinderwagen.

Tipp: Hier findest du eine detaillierte Liste für das Packen deiner Kliniktasche.

Mit welchen Nachwirkungen muss ich bei einem Kaiserschnitt rechnen?

Ein Kaiserschnitt ist mittlerweile eine Routinemaßnahme der modernen Geburtshilfe. Die Kaiserschnittrate liegt in Österreich bei etwa 30%. Im Gegensatz zu einer natürlichen Geburt stellt der Kaiserschnitt jedoch einen operativen Eingriff dar, der mit gewissen Nebenwirkungen verbunden ist.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Wahlhebamme und einer Vertragshebamme?

Schwangere haben in Österreich Anspruch auf Hebammenhilfe. Dies schließt die Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett mit ein. Allerdings werden nicht alle Leistungen von den Krankenkassen übernommen.

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Darf ich als Schwangere noch Sport treiben?

Darauf gibt es eine eindeutige Antwort: ja! Während der Schwangerschaft sportlich aktiv zu sein, wird aus medizinischer Sicht sogar ausdrücklich empfohlen. Regelmäßige Bewegung, die nicht zur Überanstrengung führt, wirkt sich nämlich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus: die Blutzirkulation wird angeregt, das Herz-Kreislaufsystem gestärkt, Verdauungsbeschwerden gelindert.

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Was ist der Glukosetoleranztest und wie funktioniert er?

Beim Glukosetoleranztest handelt es sich um einen Zuckerbelastungstest mit dessen Hilfe Schwangerschaftsdiabetes festgestellt oder ausgeschlossen wird. Der orale Test ist im Mutter-Kind-Pass vorgesehen und seit 01.01.2011 Voraussetzung für den vollen Bezug des Kinderbetreuungsgeldes.

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