Blumen und Blühpflanzen: Ein schönes Geschenk für Babyshower und Geburt

Ob fertiges Bouquet, selbst zusammengestellter Blumenstrauß oder frisch gepflückte Wiesenblumen: Ein floraler Gruß sorgt für leuchtende Augen – auch bei werdenden und frisch gebackenen Mamas. Blumensträuße sind willkommene Mitbringsel zur Babyshower und genauso ein beliebtes Last-Minute-Geschenk zur Geburt.  Ob du einen bunten Vintage-Strauß wählst oder dich für die klassische Variante mit Rosen entscheidest, hängt vom Anlass und dem Geschmack der Mama ab. Wir haben ein paar Ideen für dich gesammelt und verraten dir auch, welche Sorten in der Schwangerschaft und im Wochenbett nicht empfehlenswert sind.

Passende Blumen für die Babyshower

Wenn du zu einer Babyshower eingeladen bist, sind Blumen ein tolles Mitbringsel. Du hast dabei mehrere Möglichkeiten: Entweder überrascht du die werdende Mutter mit einem selbst kreierten Blumenstrauß oder du sprichst dich mit der Organisatorin der Party im Vorfeld ab. Der Großteil aller Babypartys wird unter einem bestimmten Motto veranstaltet. Wird es eine Vintage-Party, kannst du einen schönen Strauß mit zarten und romantischen Blumensorten zusammenstellen. Dazu zählen beispielsweise die Pfingstrose, Anemonen, Wicken und Tulpen. Die Farbpalette reicht von Pastell bis hin zu kräftigen Herbstfarben.

Apropos Jahreszeit: Besonders nachhaltig ist es, den Blumenstrauß mit jenen Blumensorten zu bestücken, die gerade Saison haben. Folgende Kombinationen sind je nach Jahreszeit beliebt:

  • Frühling: Tulpen, Pfingstrosen, Anemonen, Flieder (Achtung: Sehr intensiver Geruch, nicht fürs Wochenbett geeignet), Ranunkeln und weiße Schneebälle.
  • Sommer: Gladiolen, Bartnelken, Margeriten (Achtung: Auch hier kann der Geruch als störend empfunden werden), Sonnenblumen, Lavendel, Hortensien.
  • Herbst: Chrysanthemen, Hagebutten, Dhalien, Kornblumen.
  • Winter: Eukalyptus, Tannengrün, Amaryllis, Illex.
  • Ganzjährige Allrounder: Rosen, Tulpen, Nelken, Gerbera, Orchideen, Schleierkraut.

Tipp: Ein Programmpunkt, der auf jeder Babyparty großen Anklang findet, ist das gemeinsame Binden von Blumenkränzen. Ihr könnt Armbänder oder Blumenschmuck für die Haare binden, indem ihr unterschiedlichste Blumensorten auf einen dünnen Floristendraht fädelt. In einigen Städten gibt es mittlerweile auch Workshops zum Blumenbinden – auch das wäre eine schöne Aktivität für die werdende Mama und ihre Gäste.

Vorsicht bei folgenden Blumen und Pflanzen

Grundsätzlich geht von Schnittblumen bei sorgsamem Umgang kein hohes Risiko aus. Es gibt jedoch einige Pflanzen und Blumensorten, die in der Schwangerschaft und im Wochenbett als bedenklich eingestuft werden. Es kommt natürlich darauf an, ob Pflanzenstoffe eingenommen/inhaliert werden (wenn ja, in welcher Dosis) oder ob es sich um einen Blumenstrauß handelt, mit dem die werdende oder frisch gebackene Mama im Regelfall gar nicht in Kontakt kommt.

Meiden solltest du unter anderem Mutterkraut, Mistel, Berberitze, Beinwell, Beifuß und Aloe vera. Es handelt sich hierbei um Pflanzen, die in klassischen Blumensträußen ohnehin selten vorkommen. Die Aloe vera hingegen wird als Topfpflanze gerne verschenkt. Wenn du Blumen zur Geburt oder beim Wochenbettbesuch mitbringen möchtest, achte darauf, jene Sorten zu vermeiden, die sehr intensiv duften. Dazu zählen Flieder, Margeriten, Lilien oder Geranien. Auch Rosen können einen starken Geruch absondern, der manchen vielleicht unangenehm ist.

Hinweis für Rosenliebhaber: In Zierpflanzen, allen voran Rosen aus Kenia, werden in Tests immer wieder Pestizidrückstände nachgewiesen. Bei direktem Hautkontakt können diese Schadstoffe allergische Reaktionen verursachen. Achte beim Kauf also auf entsprechende Gütesiegel und entscheide dich idealerweise für regionale Blumen, die gerade Saison haben. Eine gute Alternative sind häufig auch Blumenfelder zum Selberpflücken!

Last Minute Geschenk zur Geburt

Deine Kollegin hat ein Baby bekommen und du hast den Geburtstermin übersehen? Oder das Kind deiner besten Freundin ist etwas zu früh gekommen und du hast noch kein Geschenk besorgt? Blumen sind eine wunderschöne Aufmerksamkeit für frisch gebackene Mamas – die du im Zweifelsfall auch noch auf dem letzten Abdruck besorgen kannst!

Wenn du die Eltern im Wochenbett nicht stören möchtest, kannst du den Blumenstrauß zur Geburt auch online bestellen und schicken lassen oder über den lokalen Blumenhandel einen Boten organisieren. Achte dabei darauf, dass die gewählten Sorten keinen starken Duft verströmen. Nicht nur die Mama, auch Babys reagieren in den ersten Lebenswochen sehr sensibel auf Gerüche. Wenn du möchtest, kannst du die Farben der Blumen auf das Geschlecht des Babys abstimmen oder du erkundigst dich nach den Lieblingsblumen der Wöchnerin und wählst die entsprechenden Sorten aus.

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Aufgewachtes Baby liegt im Bett

Babyschlaf

In den ersten Wochen und Monaten nach einer Geburt spielt der Nachwuchs natürlich die Hauptrolle. Frischgebackene Eltern wünschen sich nur das Beste für ihren kleinen Liebling und der wiederum weiß genau, wie er den Familienalltag auf links drehen kann. Während ein Baby seinen Hauptbeschäftigungen, Schlafen und Trinken, nachgeht, zerbricht sich so manche Mama jedoch den Kopf, ob ihr Kind wohl ausreichend versorgt ist und zudem genügend Schlaf bekommt. Vor allem die Nachtruhe ist da ein großes Thema – nicht nur für die Kleinsten.

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Ernährungsverbote in der Stillzeit

Dein Baby zu stillen ist eine wundervolle und gleichzeitig fordernde Aufgabe. Auch wenn der Körper darauf eingestellt ist, kann es für dich am Anfang dennoch ungewohnt sein. Dein Baby nuckelt etwa alle zwei bis drei Stunden an deiner Brust und erhält dadurch wertvolle Nahrung. In den ersten Monaten benötigt es nichts anderes als die Muttermilch, die in deinem Drüsengewebe produziert wird! Beim Stillen bekommt dein Baby wertvolle Mikro- und Makronährstoffe sowie Abwehrstoffe, die sein Immunsystem unterstützen. Ebenso kann es an der Brust Geborgenheit und Nähe zur Bezugsperson tanken. Das ist auch eine wichtige Form der „Nahrung“ in den ersten Lebensmonaten. Mit der richtigen Ernährung und einem gesunden Lebensstil kannst du die Produktion der Muttermilch positiv beeinflussen und dafür sorgen, dass nur jene Stoffe in die Milch übergehen, die auch für dein Baby sind. Es gibt viele Lebensmittel, mit denen du dich in der Stillzeit stärken kannst – und auch ein paar Tabus.

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Kindersicherheit im Auto: Aktuelle Normen und gesetzliche Vorgaben

Mit Geburt deines Babys benötigst du eine Babyschale und später einen Autokindersitz, in dem dein Kind komfortabel Platz findet und ausreichend gesichert ist. Du darfst nicht jeden x-beliebigen Sitz verwenden, sondern nur jene Modelle, die den gesetzlichen Beförderungsbestimmungen und aktuellen Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Wie Babys und Kleinkinder grundsätzlich zu befördern sind, ist in § 106 KFG (Kraftfahrgesetz) sowie § 1c KDV (Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung) geregelt. Hinzu kommen Sicherheitsnormen, die von der EU standardmäßig festgelegt werden. Wie du deinen Nachwuchs in jedem Fall sicher transportierst und warum aktuell zwei unterschiedliche Normen gelten, erfährst du in diesem Artikel.

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Kindersicherheit im Auto: Sitze für Kinder ab Vier und Sitzerhöhungen

Kommen wir zur letzten Kindersitzkategorie für dein Kind, das mittlerweile schon ziemlich gewachsen ist. Kindersitze der Gruppe 2/3 werden in der Regel sehr lange genutzt, da sie auch noch im Schulalter sicheren Schutz bei einem Seiten- oder Frontalaufprall bieten. Sie sind für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren mit einem Körpergewicht zwischen 15 und 25kg (Gruppe 2) sowie 25 bis 36kg (Gruppe 3) konzipiert. Die empfohlene Körpergröße liegt zwischen 100 und 150cm. Wobei nach einer Gesetzesnovelle nur mehr Kinder unter 1,35 Meter in einer entsprechenden Halterung gesichert werden müssen.

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