Hautpflege bei Neugeborenen: Darauf müssen Eltern in den ersten Lebenswochen achten

In den ersten Lebenswochen begleitet die frisch gebackenen Eltern oft Unsicherheit: Sie möchten nur das Beste für ihr Baby und nichts falsch machen. Wie viel Körperpflege ist nötig und ab wann ist übertriebene Hygiene schädlich für das Kind?

Mutter hält die Füße ihres Babys

Babys Haut

Die Haut hält uns im wahrsten Sinne des Wortes Keime und Krankheitserreger „vom Leib“ und bewahrt vor Austrocknung, Reizstoffen und Allergenen. Diese wichtige Schutzfunktion muss sich bei Babys erst aufbauen, denn normalerweise ist die Haut vor der Geburt steril.

Durch den Hautkontakt mit anderen Menschen wird die Babyhaut mit Mikroorganismen „beimpft“. Zudem sammeln sich in den ersten Lebenswochen Stoffwechselprodukte auf der Hautoberfläche an, die den pH-Wert von anfangs 6,5 auf den pH-Wert 5,5 absenken – dieser Wert entspricht dem gesunden, natürlichen pH-Wert der menschlichen Haut.

Pflegeprodukte eigens für Babys

„Dermatologen empfehlen deshalb, Reinigungs- und Pflegeprodukte dem natürlichen pH-Wert 5,5 anzupassen und für Babys spezielle Pflegeprodukte zu verwenden“, erklärt Dr. Michaela Arens-Corell, zuständig für Hautberatung in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Sebapharma.

Pflegeprodukte immer zuerst testen

Wenn Sie ein neues Pflegeprodukt anwenden wollen, sollten Sie die Verträglichkeit für Ihr Baby vorher austesten. Tragen Sie es zwei Tage hintereinander jeweils morgens und abends in einer Ellenbeuge oder Kniekehle auf. Zeigt sich keine Reaktion, kann das Pflegeprodukt am ganzen Körper aufgetragen werden.

Die richtige Ausstattung

Damit in den ersten Wochen auch alles klappt, will das Badezimmer für die Ankunft deines Babys gut vorbereitet sein. Praktische Ausstattung wie Windeleimer, Badewannen, Kapuzentücher sowie Maniküresets dürfen dabei nicht fehlen! Ob beim täglichen Bad oder den ersten Schritten beim Toilettentraining: bei den Produkten von bébé-jou kannst du dir sicher sein.

Diese und weitere Helferlein für Babys Pflege werden von dem holländischen Familienunternehmen mit größter Sorgfalt hergestellt - von der Grundausstattung bis hin zu saugstarken Textilien aus Bambus-Baumwollgemisch! Alle bébé-jou-Produkte sind in vielen süßen Designs und Mustern verfügbar und können individuell kombiniert werden.

Erhältlich im ausgewählten Fachhandel und Möbelhäusern.

Zur Badeausstattung

Advertorial

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Grundsätzlich gilt bei Babypflege das Motto „Weniger ist mehr“, um die Haut gesund zu erhalten. Gerade in den ersten Wochen ist sauberes Wasser ausreichend. Wenn überhaupt, dann sollten Produkte zur Reinigung nur äußerst sparsam dosiert und sanft, aber gründlich abgewaschen werden. Pflegeprodukte wie Cremes und Lotionen sollten nicht zu dick aufgetragen werden – nur so viel, wie die Haut auch aufnehmen kann. Fettige Cremes sind nur bei sehr trockener Haut oder als Kälteschutz bei Außentemperaturen von unter sieben Grad zu empfehlen.

Darauf können Eltern in den ersten Wochen verzichten

Die erste Zeit mit dem Baby ist meist stressig genug – auch bei der Körperpflege kann manches warten, bis der Nachwuchs etwas älter ist. So müssen die Nägel an Händen und Füßen erst einmal nicht gekürzt werden. Sie sind in den ersten sechs Lebenswochen noch sehr weich und fallen von selbst ab. Erst allmählich härten die Nägel aus und können geschnitten werden. Auch Haarewaschen ist vorerst nicht nötig – viele Säuglinge mögen es zudem nicht, wenn ihr Köpfchen mit Wasser übergossen wird. Daher ist es besser, mit einem feuchten Waschlappen das Haar von der Stirn über den Hinterkopf auszustreichen.

„Problemzone“ Nabel

So sehr etwas ältere Babys das Baden lieben – in den ersten Wochen muss die „Katzenwäsche“ am Wickeltisch ausreichen. „Vor dem Abheilen des Nabels sollten Neugeborene auf das Baden verzichten“, rät Dr. Arens-Corell. Meist fällt der Nabelschnurrest zwischen dem fünften und zehnten Lebenstag ab. Bis dahin gilt: Unbedingt trocken halten, damit keine Entzündungen entstehen, und so wenig wie möglich berühren. Das Baby spürt zwar keine Schmerzen, weil in der Nabelschnur keine Nervenenden sind – die Wunde sollte aber mit Keimen nicht in Kontakt kommen. Oft übernimmt auch die Hebamme die Nabelpflege.

Pflege für den Windel-Po

Die Windelregion ist die anfälligste Körperpartie des Babys – das feuchte, warme Klima unter der Windel begünstigt die Ausbreitung von Bakterien und die Ansiedelung von Pilzen. Hier hilft es, das Neugeborene regelmäßig eine Zeitlang nackt strampeln zu lassen. Sechs bis sieben Mal täglich sollte die Windel gewechselt werden, bei Bedarf auch öfter. Selbst wenn der Po sauber scheint, diesen beim Wechseln immer mit einem feuchten Tuch abwischen – von vorne nach hinten. Erst wenn der Po trocken und sauber ist, wird die neue Windel angelegt. Wenn der Baby-Po zu Wundsein neigt, sollte die gereinigte Haut mit einer speziellen Wundcreme gepflegt werden.

Liebevolle Pflege als Bindungs-Ritual

Bei allen Dingen, die Eltern gerade in den ersten Lebenswochen beachten sollten, darf auf eines nicht vergessen werden: „Die tägliche Körperpflege gibt den Eltern die beste Gelegenheit, ihr Neugeborenes kennenzulernen und die Bindung zu ihm durch zärtlichen Hautkontakt zu stärken“, so Dr. Arens-Corell von Sebapharma.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 1 und 4.

Mehr erfahren:

Es ist die natürlichste und manchmal auch komplizierteste Sache der Welt: die Versorgung des Säuglings mit Muttermilch. Sofern aus medizinischen Gründen nichts dagegen spricht, entscheidet sich der Großteil aller Mütter dafür, ihr neugeborenes Baby zumindest bis zum vollendeten 6. Lebensmonat zu stillen. 

Wenn du dein Baby nicht auf natürlichem Weg, sondern per Kaiserschnitt entbunden hast, befindest du dich in guter Gesellschaft. Die Kaiserschnittrate in Österreich liegt nämlich bei ca. 30%. ExpertInnen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte aller Kaiserschnitte medizinisch tatsächlich notwendig ist. Der Kaiserschnitt ist zwar mittlerweile ein Routineeingriff, dennoch handelt es sich hierbei um eine größere Operation. Möglicherweise bereitet dir diese Form der Geburt noch eine Zeit lang Schwierigkeiten auf der emotionalen Ebene. Auch dein Körper muss sich erst erholen. Das sichtbarste Zeichen ist die Narbe, die nach dem Eingriff deine Aufmerksamkeit erfordert. Was bei einem Kaiserschnitt genau geschieht und wie du deine Kaiserschnittnarbe am besten pflegen kannst, erfährst du von uns.

Wenn es mit dem Stillen nicht auf Anhieb klappt oder dein Baby zu schwach ist, um direkt an der Brust zu trinken, kannst du es dennoch mit Muttermilch versorgen. Du gewinnst die Milch dann entweder per Hand oder mit Hilfe einer Pumpe. Abpumpen ist vor allem empfehlenswert, wenn du größere Milchmengen benötigst und dein Kind regelmäßig Muttermilch erhalten soll. Vollstillende Mütter nutzen diese Form der Milchgewinnung manchmal auch, um etwas Unabhängigkeit zu erlangen oder unterwegs, (z.B. am Arbeitsplatz), die Brust zu entleeren.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine organisatorische Herausforderung – das gilt vor allem für jene Mamas, die relativ rasch an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und ihr Kind weiterhin stillen möchten. Auch jene Mütter, die sich dafür entscheiden, ihren Nachwuchs über die empfohlene Stillzeit hinaus mit Muttermilch zu versorgen und ihre Erwerbstätigkeit wieder aufzunehmen, sind betroffen. In Österreich ist das Anrecht auf Stillzeiten am Arbeitsplatz gesetzlich geregelt – unabhängig vom Alter des gestillten Kindes.

Im Newsletter erwarten dich spannende Artikel, Aktionen, Gewinnspiele & Produkttests.

Bitte addieren Sie 2 und 2.
×