Wie fühlt man sich kurz vor der Geburt?

Wenn dein errechneter Geburtstermin immer näher rückt, wird sich eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude, Nervosität und Anspannung vor dem Geburtsablauf einstellen. Die letzten Wochen der Schwangerschaft erleben viele Frauen sehr intensiv. Der neue Lebensabschnitt rückt immer näher und du malst dir vermutlich schon genau aus, wie der Alltag mit Baby dann aussehen könnte. In dieser Phase widmest du dich auch noch den letzten Vorbereitungen für die Geburt und für das Wochenbett: Kliniktasche packen, Essen fürs Wochenbett vorkochen und einfrieren, die Wohnung noch einmal putzen, Erledigungen machen, Wickelplatz und Kinderzimmer fertig einrichten, die Babyschale im Auto montieren usw.

Körperlich gesehen wird es kurz vor der Geburt schon beschwerlicher. Viele Frauen erleben verstärkte Rückenschmerzen, Müdigkeit und Wassereinlagerungen. Der Bauch erreicht seine maximale Größe, was das Schlafen erschwert und häufige Toilettengänge erforderlich macht. Viele Frauen berichten, dass es ihnen schwer fällt, gegen Ende der Schwangerschaft noch eine angenehme Liegeposition zu finden, der Bauch zieht und zwickt immer wieder. Das sind sogenannte Übungswehen oder Senkwehen, die den Körper auf die bevorstehende Geburt vorbereiten.

Emotional kann diese Zeit ebenso herausfordernd sein. Die Ungewissheit über den genauen Geburtsbeginn und Sorgen um die Gesundheit des Babys können Ängste auslösen. Gleichzeitig fühlen viele Frauen eine tiefe Verbindung zum ungeborenen Kind und eine Vorfreude auf das Muttersein. Wenn du unsicher bist, sprich mit deiner Hebamme oder Mamas aus dem Geburtsvorbereitungskurs, die sich in der gleichen Situation befinden wie du. Es ist vollkommen normal, gleichzeitig nervös und voller Vorfreude zu sein.

Tipp: Versuche in den letzten Wochen vor der Geburt die Zeit für dich zu nutzen. Erlaubt ist alles, was dir guttut und dich entspannt. Du kannst dich mit Freundinnen treffen, deinem Hobby nachgehen, am Nachmittag ein Nickerchen machen, deine Lieblingsserie schauen oder stundenlang durch die Natur spazieren. Jetzt kannst du noch einmal auftanken und deine Energiereserven auffüllen.

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Ich habe Senkwehen! Wie lange dauert es noch bis zur Geburt?

Sie treten gewöhnlich ein paar Wochen vor der Geburt auf und sind ein Zeichen dafür, dass sich der Körper auf das bevorstehende Ereignis vorbereitet.

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Was bedeutet der Ausdruck „kreißen“?

Dabei handelt es sich um Muskelkontraktionen der Gebärmutter, die dazu dienen, den Gebärmutterhals zu erweitern und das Baby durch den Geburtskanal zu bewegen. Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden

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Wie fühlt man sich kurz vor der Geburt?

Versuche in den letzten Wochen vor der Geburt die Zeit für dich zu nutzen. Erlaubt ist alles, was dir guttut und dich entspannt.

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Welche Gebärpositionen sind empfehlenswert?

Die moderne Geburtshilfe kennt zahlreiche Gebärpositionen, die Gebärenden dabei helfen können, Wehen leichter zu bewältigen und sich dazwischen besser zu erholen. Nachfolgend möchten wir diese aufzählen:

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