Bereit für die Geburt? Das kommt in die Klinik-Tasche

Schwangerschaft ist nicht gleich Schwangerschaft. Während die einen den Geburtstermin gar nicht mehr erwarten können, genießen die anderen diese besondere Zeit in vollen Zügen. Eines haben jedoch alle Frauen gemeinsam: sie machen sich vor der Geburt Gedanken über ihre Klinik-Tasche.

Dabei tauchen natürlich viele Fragen auf: Wann soll ich meine Klinik-Tasche packen? Was muss ich mitnehmen? Welche Ausstattung benötige ich für mein Baby? Was darf ich keinesfalls vergessen? Darf ich persönliche Dinge mitnehmen? Sowohl bei einer Entbindung im Krankenhaus als auch bei einer geplanten Hausgeburt sollte jedenfalls eine Tasche mit den notwendigsten Utensilien für Mutter, Kind und Begleitperson griffbereit stehen.

Frau packt Kliniktasche

Der richtige Zeitpunkt

Wann die Klinik-Tasche tatsächlich gepackt wird, bleibt natürlich jeder werdenden Mutter selbst überlassen. Hebammen empfehlen im Regelfall jedoch, mit der Vorbereitung in etwa 4-6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zu beginnen. Dann hat man nämlich noch genügend Ruhe, um sich alle Sachen zurechtzulegen und mit Hilfe von Checklisten zu überprüfen. Haben die Wehen bereits eingesetzt, bleibt dafür nämlich nicht mehr viel Zeit und wer will schon in der Hitze des Gefechts Zahnbürste und Unterhemden zusammensuchen?  Das Zusammenstellen der Klinik-Tasche gibt vielen Frauen das Gefühl, gut gewappnet zu sein. Außerdem hilft dieses „Ritual“ dabei, sich ein wenig auf die bevorstehende Geburt einzustimmen.

Grundsätzlich wandern in eine Klinik-Tasche all jene Dinge, die Mütter und Neugeborene während ihres Aufenthalts in der Geburtsklinik benötigen. Darüberhinaus sollte man wichtige Dokumente und ein paar Utensilien für die Begleitperson oder den werdenden Vater einpacken. Ob eleganter Koffer, geräumige Reisetasche oder praktischer Rucksack, ist dabei einerlei. Wer möchte, kann seine Ausstattung auch auf zwei Klinik-Taschen aufteilen: eine Tasche für die Geburt und eine Tasche für Baby-Sachen und andere nützliche Kleinigkeiten. In jedem Fall sollten individuelle Vorlieben berücksichtigt werden. Es gibt ein paar Dinge, die wirklich jede Frau mitnehmen sollte – darüber hinaus bleibt es aber jeder schwangeren Frau selbst überlassen, was zusätzlich in die Tasche gepackt wird. Letztlich kommt es darauf an, dass man sich mit einem guten Gefühl auf den Weg in die Klinik machen kann.

Viele Kliniken und Geburtshäuser stellen mittlerweile eigene Checklisten oder Informationsblätter zur Verfügung. Gut beraten ist man auch bei Freundinnen oder Bekannten, die bereits im Krankenhaus entbunden haben. Sie können nämlich hilfreiche Tipps und wertvolle Erfahrungen aus der „Praxis“ weitergeben.

Grundausstattung für den Klinikaufenthalt

Für die erste Zeit vor und nach der Geburt benötigen werdende Mütter ein paar Helferlein, die ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Dazu zählen persönliche Dinge wie Kosmetik- und Toiletteartikel genauso wie bequeme Kleidung und ein paar Snacks zur Stärkung. Aber alles der Reihe nach:

  • Pflegeprodukte:
    In die Kliniktasche gehören all jene Toiletteartikel, die man auch für einen Kurzurlaub einpacken würde. Dazu zählen Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Deo, Bodylotion, Gesichtscreme, Lippenpflege und wer möchte spezielle Pflegeprodukte für die Haare oder Hände. Nicht zu vergessen: eine Haarbürste und ein Haarband, eine Spange oder anderes Utensil, welches dabei hilft, widerspenstige Mähnen ein wenig zu bändigen.
  • Kleidung:
    Wer sich vor der Geburt auch außerhalb seines Zimmers aufhalten möchte, sollte einen Bademantel, einen Jogginganzug, eine bequeme Strickjacke und Hausschuhe  einpacken. Für die Geburt selbst empfehlen sich ein längeres, weites Nachthemd und zwei oder drei Paar wärmende Socken. Generell gilt: bequeme Kleidung sowohl vor als auch nach der Geburt. Der Hosenbund sollte stets locker sitzen und keinen Druck auf den empfindlichen Bauch ausüben. 

Nach der Geburt sind weite Hemden und Oberteile (3-4 Stück), die man zum Stillen unkompliziert von vorne aufknöpfen kann, äußerst praktisch. Ein oder zwei Still-BH’s und in etwa 8 Stück Baumwollslips sollte man ebenfalls einpacken. Spitzen- oder Seidenunterwäsche sieht zwar schön aus, ist für frischgebackene Mamis jedoch ungeeignet. In den ersten Tagen nach der Geburt muss Unterwäsche hauptsächlich angenehm, funktional und kochfest sein. Geht es mit dem Neugeborenen endlich nach Hause, können die meisten Frauen zu der Kleidung greifen, die ihnen im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat gepasst hat.

  • Hygieneartikel:
    Nach der Geburt benötigt man vor allem eine große Packung weiche, dicke Binden bzw. Hygieneeinlagen und ausreichend Stilleinlagen. Diese werden sowie Handtücher oftmals auch vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Es schadet jedoch nicht, wenn man derartige Dinge selbst mitbringt. Taschentücher, Waschlappen und Spucktücher (für das Baby) dürfen auch nicht fehlen.
  • Knabbereien & Getränke:
    Das liest sich auf den ersten Blick vielleicht ein wenig eigenartig, aber sowohl während als auch nach der Geburt benötigen Frauen viel Energie. Es empfiehlt sich daher, das Lieblingsgetränk und ein paar Süßigkeiten in die Klinik-Tasche zu packen. Erlaubt ist alles, was man selbst gerne mag und den Geburtsstress ein wenig mildert. Wer rein gar keinen Appetit hat, sollte sich zumindest ein paar Traubenzuckerwürfel einstecken – die sorgen für einen schnellen Energie-Schub.
  • Persönliche Schätze: 
    Individuelle „Mitbringsel“ schaffen eine heimelige, vertraute Atmosphäre im Geburtszimmer. Ein Mp3-Player sorgt für Ablenkung und hilft beim Warten. Bücher, wohltuende (Massage-)Öle,  Zeitschriften, Rätselhefte und Smartphone (Ladegerät nicht vergessen!) zählen genauso zur Klinikausstattung wie ein kleines Buch für Notizen und ein oder zwei Kugelschreiber.

Für das Neugeborene

In allererster Linie benötigen neugeborgene Babys viel Liebe, Wärme und Zuwendung. Darüber hinaus gibt es aber noch ein paar „Accessoires“ an die Mama und Papa schon vor der Geburt denken sollten. Dazu zählen:

  • Ausreichend Kleidung – je nach Jahreszeit (Strampler, Body, einige Paar Söckchen, ein oder zwei dünne Mützchen, eine wärmende Haube und ein kleine Jacke)
  • Babygerechte Ausstattung für den Transport: Kinderwagen und/oder Babyschale für das Auto, eventuell eine Tragetasche oder ein Tragetuch
  • Windeln in der kleinsten Größe
  • Eine Babydecke oder ein großes Tuch
  • Ein Kuscheltier oder ein Kuscheltuch – je nach Wunsch

Stammzellen aus der Nabelschnur

Wussten Sie, dass die Nabelschnur Ihres Kindes eine einzigartige und wertvolle Stammzellquelle ist? Nutzen Sie die einmalige Chance bei der Geburt und informieren Sie sich rechtzeitig vorher über ein Stammzelldepot. Die Gesundheit des eigenen Kindes ist allen Eltern ein großes Anliegen. Leider wissen noch immer viel zu viele nicht, dass sie für die Gesundheit ihres Kindes auch medizinisch vorsorgen können – durch ein Stammzelldepot bei einer Stammzellbank.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um sich über diese wichtige Vorsorge vor der Geburt zu informieren. Dann kann Ihr Kind von der Medizin der Zukunft profitieren.

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An die Begleitperson denken

Im Idealfall gibt es eine vertraute Person (Ehemann, Partner, Verwandte oder Freundin), die die werdende Mutter ins Krankenhaus begleitet und ihr unterstützend zur Seite steht.  Damit die Begleitung im ganzen Trubel nicht auf der Strecke bleibt, sollte man auch für sie ein paar Dinge einpacken:

  • Kleidung bzw. Unterwäsche (für den Fall, dass der Klinikaufenthalt länger dauert und man den Wunsch hat sich vor Ort ein wenig frisch zu machen)
  • Basisausstattung an Toiletteartikeln (Zahnbürste, Zahnpasta, eventuell Duschgel) sowie ein Handtuch)
  • Angenehme Schuhe- eventuell sogar Hausschuhe
  • Fotoapparat oder Videokamera
  • Ein paar Snacks zur Stärkung, Getränke

Dokumente und Ausweise

Folgende Nachweise dürfen in keine Klinik-Tasche fehlen:

  • Mutter-Kind-Pass
  • Blutgruppen-Ausweis
  • Im Falle einer Allergie: Allergie-Ausweis
  • Personalausweis oder Reisepass
  • e-Card
  • Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde der werdenden Mutter (bei unverheirateten Paaren oder alleinstehenden Frauen)
  • Es empfiehlt sich außerdem bereits vor der Geburt jene Dokumente bereit zu legen, die man in den ersten Tagen danach für die Anmeldung beim Standesamt benötigt. 

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