Die beliebtesten Vornamen 2021 in Österreich

Die aktuelle Hitliste der Babynamen ist da! Im August veröffentlichte die Statistik Austria die Aufstellung der beliebtesten Namen für Mädchen und Buben aus dem Jahr 2021. Spitzenreiter sind heuer Marie bei den Mädchen und Paul bei den Buben.

Pränataldiagnostik

Marie erneut auf Platz 1

41.841 Mädchen erblickten 2021 das Licht der Welt. Die Auswertung der ersten Vornamen (ohne Sonderzeichen und in Originalschreibweise) sieht Marie mit 1,9 % auf Platz eins.  Als Vorname scheint Marie bei Eltern überaus beliebt zu sein. 2009 taucht der Name zum ersten Mal in der Statistik auf, er belegte damals Platz 8. Jedes Jahr kletterte er ein wenig höher bis er letztlich 2020 zum ersten Mal den ersten Platz belegte. Zu diesem Zeitpunkt verdrängte Marie den Namen Anna von der Spitze, der sich über Jahre im Spitzenfeld gehalten hatte. Platz zwei und drei gehen 2021 an Emilia und Anna.

Die Top-Ten der Mädchen

Platz vier der beliebtesten Mädchennamen belegt Emma, Platz fünf Lena. Auf Platz sechs findet sich Mia gefolgt von Laura auf Platz sieben und Valentina auf Platz acht. Die Schlusslichter unter den Top-Ten bilden Hannah auf Platz neun und Lea auf Platz zehn.

Paul überholt Jakob

Bei den 44.237 Buben, die 2021 geboren wurden, setzte sich der Vorname Paul durch. Es ist das zweite Mal seit 2018, dass es Paul bis an die Spitze geschafft hat. Auf Platz zwei folgt Jakob, der einen Platz im Vergleich zum Vorjahr abgerutscht ist. Den dritten Platz belegt Maximilian. Er ist bereits seit 2005 immer wieder in den Top-Ten vertreten.

Die Top-Ten der Buben

Auf dem vierten Platz finden wir Elias und auf dem fünften Platz David, der 2020 noch den zweiten Platz belegte und die Namensliste zwischen 2014 und 2016 konstant anführte. Auf Platz sechs und sieben folgen Felix und Leon. Den achten Platz nimmt Tobias ein, der sich dadurch um zwei Plätze verbessern konnte. Jonas auf Platz neun ist hingegen ein Absteiger, er hat zwei Plätze verloren. Auf Rang 10 befindet sich ein Name, der zum ersten Mal in den Top-Ten aufscheint: Noah.

Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria, fasst zusammen: „Wie schon im Jahr davor war Marie auch 2021 der beliebteste Name für Mädchen. Top-Aufsteigerinnen des Jahres waren Valentina (Rang 8) und Laura (Rang 7), die im Vergleich zum Vorjahr gleich vier bzw. drei Plätze nach oben rückten. Bei den Bubennamen belegte Paul nach 2018 erstmals wieder den Spitzenplatz. Er war gleichzeitig der Top-Aufsteiger, der gegenüber dem Vorjahr vier Plätze gut machte. Lea und David dagegen rutschten im Vergleich zum Vorjahr jeweils um drei Plätze ab“.

Alle Namenslisten der Statistik Austria

Hier findest du alle Namenslisten, die von der Statistik Austria seit 1984 erhoben wurden. Die jeweils ersten Vornamen werden in Originalschreibweise erfasst, gleichlautende Namen mit Sonderzeichen wurden zusammengeführt.

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Mehr erfahren:

Baby auf Wickeltisch

Dreimonatskoliken beim Baby

Auch wenn wir es allen Kindern wünschen würden, so genannte Dreimonatskoliken zählen bedauerlicherweise nicht zu den Ammenmärchen, die rund um die ersten Lebensmonate erzählt werden. Von Dreimonatskoliken spricht man, wenn Babys nicht näher definierte Schmerzen haben, häufig und langanhaltend weinen/schreien und sich regelmäßig krümmen oder den ganzen Körper durchstrecken.

Weiterlesen …

Junge Mutter stillt ihr Baby

Muttermilch & Stillen

Es ist die natürlichste und manchmal auch komplizierteste Sache der Welt: die Versorgung des Säuglings mit Muttermilch. Sofern aus medizinischen Gründen nichts dagegen spricht, entscheidet sich der Großteil aller Mütter dafür, ihr neugeborenes Baby zumindest bis zum vollendeten 6. Lebensmonat zu stillen. 

Weiterlesen …

Muttermilch richtig gewinnen & lagern

Stillen ist nicht nur vollkommen natürlich, es ist auch eine sehr praktische Form, um dein Kind mit Nährstoffen zu versorgen. Schließlich ist die Muttermilch gewissermaßen immer mit dabei und in der optimalen Temperatur verfügbar. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen es dir nicht möglich ist, dein Kind zu stillen, weil du beispielsweise wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehrst oder dein Baby zu schwach ist, um an der Brust zu trinken. Auf Muttermilch musst du dennoch nicht verzichten: wir stellen dir unterschiedliche Methoden der Muttermilchgewinnung vor und erklären dir auch, wie man die gewonnene Milch richtig aufbewahrt.

Weiterlesen …

Dem Baby das Fläschchen geben: So gelingt das Bonding

Dem Baby das Fläschchen geben: So gelingt das Bonding

Muttermilch ist das optimale Nahrungsmittel für dein Kind und beim Stillen tankt es zusätzlich viel Sicherheit und Geborgenheit. Manchmal ist es jedoch so, dass es aus welchen Gründen auch immer mit dem Stillen nicht klappt oder möglich ist. Dann bekommt dein Kind künstliche Säuglingsanfangsnahrung aus dem Fläschchen. Das Bonding muss darunter jedoch nicht leiden. Wenn dein Baby mit dem Fläschchen gefüttert wird, kannst du darauf achten, wie du das Füttern gestaltest. Körpernähe, Blickkontakt und entspannte Atmosphäre tragen dazu bei, dass die Eltern-Kind-Bindung auch gefördert wird, wenn du nicht stillst. Wir haben ein paar Ideen für dich, wie man das Füttern mit dem Fläschchen so angenehm und bindungsorientiert wie möglich gestalten kann. Von den Tipps profitieren übrigens Stillmamas, die gelegentlich Milch abpumpen, damit sie selbst oder eine andere Bezugsperson das Kind zwischendurch versorgen können.

Weiterlesen …

Melde dich zum Schwanger.at Newsletter an – dich erwarten spannende Artikel, Produkttests und Gewinnspiele!

Bitte addieren Sie 3 und 8.