Die große Trageumfrage 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Von Juni bis August 2020 führen FOKUS KIND Medien, Die Trageschule® Österreich und Schweiz und namhafte Hersteller von Tragehilfen und Tragtüchern eine Umfrage zur Praxis des Tragens durch. Teilnehmen können Schwangere, werdende Eltern sowie Paare, die bereits Kinder haben. Im Rahmen des Online-Surveys soll erhoben werden, welchen Stellenwert Tragehilfen im Familienalltag besitzen, ob Angebote wie Trageberatungen von Familien in Anspruch genommen und welche Trageprodukte genutzt werden.

(Frisch gebackene) Eltern und ihre Tragegewohnheiten

In vielen Familien gehört eine Trage oder ein Tragetuch als fixer Bestandteil zur Grundausstattung. Manche Eltern tragen ihr Baby vom ersten Tag der Geburt an -  die einen nutzen Tragehilfen für Ausflüge oder für das Erledigen von Einkaufen, die anderen wissen, dass sich ihr Kind nur beim Tragen beruhigt oder in den Schlaf wiegen lässt. Bei der Trageumfrage 2020 kommen genau jene Eltern zu Wort, die ein Tragetuch oder eine Tragehilfe in ihren Alltag integriert haben.

Was erwarten sich Eltern von einer Tragehilfe? In welchen Situationen wird sie eingesetzt und wie oft? Spielen Aspekte wie Bindung und Nähe zum Kind eine Rolle oder geht es eher um die Anwendung in der Praxis? Zudem interessiert sich die Umfrage dafür, welche Produkte werdende oder frisch gebackene Eltern bevorzugen. Für wen ist ein Tragetuch die beste Wahl, wer verwendet lieber eine Tragehilfe und gibt es Eltern, die beides kombinieren? Die Trageumfrage 2020 hat es sich zum Ziel gesetzt, relevante Themen und um das Tragen zu erheben und somit mehr Klarheit für Eltern als auch Interessierte aus der Branche zu bringen – schließlich ist „Tragen“ in aller Munde, man weiß aber noch nicht so viel darüber, wie Tragehilfen- und Tücher im Alltag genutzt werden.

Online Survey von Juni bis August 2020

Die Trageumfrage 2020 wurde von FOKUS Kind Medien und der Trageberaterin Michaela Lehner, Expertin und Inhaberin von Die Trageschule® Österreich und Schweiz, entwickelt sowie veröffentlicht. Unterstützt wurde man dabei von den Trageherstellern Buzzidil, Ergobaby und Fräulein Hübsch. Von Anfang Juni bis Ende August 2020 haben (werdende) Eltern die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen. Den Survey findet man unter Trageumfrage.com. Die Beantwortung der Fragen beansprucht im Schnitt nicht mehr als 6-8 Minuten, die Teilnahme ist selbstverständlich anonym möglich. Die Ergebnisse werden nach der Auswertung der Trageumfrage 2020 kostenfrei auf der gleichnamigen Website zur Verfügung gestellt. Sie stellen eine wertvolle Ressource für TrageberaterInnen, HerstellerInnen, ExpertInnen aus dem Bereich der Geburtshilfe sowie der Schwangerschaftsbegleitung dar.

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In welcher Haltung dein Baby gestillt wird, bleibt dir und deinem Kind überlassen. Es gibt gewisse Positionen, die sich seit Generationen bewähren. Dazu zählen beispielsweise die Wiegenhaltung oder das Stillen im Liegen (seitliches Stillen). Manchmal kommt es jedoch auch vor, dass Mutter-Kind-Duos ganz individuelle Haltungen finden, in denen das Stillen wunderbar klappt. Die Grundregel lautet: beide müssen sich wohlfühlen und sich in einer entspannten Position befinden.

Kommen wir nun zu einem heiklen Thema: Stillen und die Einnahme von Medikamenten. Es lässt sich nicht verhindern, dass du krank wirst, selbst wenn du stillst. Zudem gibt es einige Mütter, die auf die regelmäßige Einnahme von bestimmten Wirkstoffen angewiesen sind, spezielle Erkrankungen können ebenso eine Behandlung erforderlich machen. Wenn eine medikamentöse Therapie notwendig ist, bedeutet das jedoch nicht, dass du dein Baby abstillen musst. Eine Vielzahl der gängigen Präparate darf auch in der Stillzeit verordnet werden, nur wenige Medikamente sind mit dem Stillen nicht kompatibel.

Egal ob es um Einschlafen oder um Durchschlafen geht, der Schlaf ihrer Kleinsten ist für alle Eltern ein wichtiges Thema. Schließlich sind sie es, die von den Gewohnheiten ihres Nachwuchses direkt betroffen sind. Während unsere Mütter und Väter in Punkto Schlafen keine spezielle Strategie verfolgten, gibt es heutzutage zahlreiche Ansätze und Erziehungstheorien, die sich mit dem kindlichen Ruhebedürfnis beschäftigen.

Das Wochenbett ist eine wichtige Phase, die von manchen Hebammen sogar als viertes Trimester bezeichnet wird. Auch wenn das mathematisch gesehen nicht richtig ist, hat diese Perspektive dennoch etwas für sich. Dein Baby hat zwar das Licht der Welt erblickt, aber du benötigst noch Zeit, um in der Mutterrolle anzukommen. Genauso liegt es an dem Neugeborenen, sich in der Welt außerhalb des geschützten Mutterleibs zurechtzufinden. Warum frisch gebackene Mütter gestärkt werden müssen und wie sich das mit unserem hektischen Alltag vereinbaren lässt, erklärt ein besonderes Buch für das Wochenbett: „Die ersten vierzig Tage“ von Heng Ou.

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