Geborgen ins Leben starten: Tipps für die ersten Wochen

Dass die Geburt zu den Wendepunkten im Leben eines Paares zählt, wissen die meisten von ihnen spätestens dann, wenn die ersten gemeinsamen Stunden im eigenen Zuhause anstehen. Gaben Hebammen und Schwestern im Krankenhaus noch zusätzliche Sicherheit, sind Eltern ab diesem Punkt auf sich alleine gestellt. Vor allem das Wohlbefinden des Neuankömmlings wird nun zur Hauptaufgabe.

Junge Mutter liegt mit Baby im Bett

Stillen oder Fläschchen? Manchmal entscheidet das Schicksal

Viele Mütter sind sich schon vor der Geburt sicher: Ich werde stillen. Und tatsächlich gilt das Füttern des eigenen Babys mit Muttermilch als die gesündeste Möglichkeit, den kleinen Menschen mit allem zu versorgen, was er braucht.

Nicht immer gelingt es jedoch, die Bedürfnisse des Babys in Sachen Ernährung aus eigener Kraft zu befriedigen. Schwierigkeiten beim Stillen, die sich nicht mit der Hilfe einer Hebamme oder Stillberaterin überwinden lassen, führen dann zu einem ungewollten Kurswechsel. Weg von der Brust und hin zum Fläschchen.

Füttern mit Fläschchennahrung

Dass das Füttern eines Babys mit Fläschchennahrung immer wieder verurteilt wird, macht diese Situation besonders schwer. Schließlich will jede Mutter nur das Beste für ihr Kind und ist umso enttäuschter, wenn ihr einstiger Plan nicht aufgeht. Doch die Entscheidung für Fläschchennahrung kann in vielerlei Hinsicht die richtige sein. Leidet die junge Mutter unter Schmerzen und häufigen Brustentzündungen oder bildet sich schlicht nicht genügend Milch für das Kleine, sorgt das für eine unentspannte Atmosphäre. Wer hier einschreitet und sich gegen eine Fortsetzung der Stillzeit entscheidet, vergrößert seine Chancen auf ein harmonischeres und vor allem zufriedeneres Leben. Das wiederum spürt auch das Baby.

Wenn es um Fläschchennahrung geht, sollten sich Eltern am besten von ihrem Kinderarzt oder der Hebamme bei der Auswahl helfen lassen. Es gibt heute zahlreiche Varianten, die sich je nach Alter oder auch individueller Situation anbieten können. Hierzu gehören unter anderem:

  • Pre-Nahrung für Neugeborene,
  • spezielle Milch bei Reflux,
  • oder auch Milch für zu Allergien neigende Babys.

Die richtige Nahrung

Sich für die richtige Nahrung zu entscheiden, ist sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung des Babys. Daher sollten Eltern diese Wahl nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich vorab gründlich informieren. Keinesfalls, so apomio.at, darf ein Baby dabei mit Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen gefüttert werden und auch Pflanzenmilch ist für die Kleinsten unter uns nicht geeignet.

Ist die passende Fläschchennahrung gewählt, sollten Eltern ihrem Baby während des Fütterns eine Umgebung bieten, die der des Stillens so nahe wie nur möglich kommt. Ein ruhiges Plätzchen, viel Körper- und auch Augenkontakt und die Auswahl eines passenden Saugers, der sich dem Tempo des Babys anpasst, unterstützen das Saugen und die kindliche Entwicklung.

Gesundes Babyzimmer: Nicht nur schön soll es sein

Auch wenn Babys in ihren ersten Wochen nicht viel mehr tun als zu schlafen, zu trinken und gelegentlich zu weinen, gehen ihre Bedürfnisse über die Auswahl guter Nahrung hinaus. Auch die Wohnumgebung sollte den Kleinsten einen unbelasteten Start ins Leben ermöglichen. Ganz besonders wichtig ist es daher schon bei der Einrichtung des Babyzimmers, auf schadstoffarme Möbel sowie Wohntextilien zu achten. Weitere Informationen hierzu stellt benz24.at in einem Experten-Interview bereit.

Auf Schadstoffe achten

Gute und gesunde Möbel, eine schadstoffarme Matratze und auch Babykleidung, die frei von Weichmachern und anderen Chemikalien ist, sind für die Entwicklung des Babys wichtig. Abgesehen hiervon sollte nicht nur das Babyzimmer, sondern auch die restliche Wohnung regelmäßig gut gelüftet werden, um stets ausreichend frische Luft in alle Räume zu lassen. Während des Lüftens ist es wichtig, dass das Baby nicht im Zug liegt, da sich sonst schnell eine erste Erkältung anbahnen kann. Am besten ist es, wenn Eltern regelmäßig Stoßlüften. Dann nämlich können die Fenster schon nach wenigen Minuten wieder geschlossen werden und das Zimmer wird auch im Winter wieder schnell warm.

Frische Luft: Aber nur gut geschützt

Selbstverständlich halten sich auch frischgebackene Eltern mit ihrem Baby nicht nur in den eigenen vier Wänden auf. Frische Luft ist schon für die Kleinsten ganz besonders wichtig, denn sie hilft dabei, das Immunsystem zu stärken, unterstützt den kindlichen Kreislauf und somit auch den Stoffwechsel. Viele Eltern bemerken auch, dass regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft dafür sorgen, dass das eigene Baby besser schläft und allgemein ausgeglichener ist. Darüber hinaus können Spaziergänge im Sommer auch bei der körpereigenen Produktion von Vitamin D helfen. Hier sollte das Baby jedoch keinesfalls ungeschützt in der Sonne liegen, sondern stets indirektes Licht genießen. Mit einem speziellen Sonnensegel über dem Kinderwagen lässt sich das jedoch leicht bewerkstelligen.

Die richtige Kleidung

Wie das Baby für einen Spaziergang gekleidet sein sollte und welchen Schutz es zusätzlich braucht, wird vor allem von der jeweiligen Jahreszeit bestimmt. In Herbst und Winter sollten Eltern besser nicht ins Freie gehen, wenn es stürmt, allzu sehr friert oder neblig ist. Bei kühlen Temperaturen lohnt es sich, den Kinderwagen mit einem weichen Fell oder auch einer isolierenden Unterlage auszulegen und einen zusätzlichen Wetterschutz zu nutzen. Ein warmer Winteranzug sowie ein Mützchen schützen zusätzlich vor eindringender Kälte. Ob das Baby richtig angezogen ist, finden Eltern mit einem einfachen Trick heraus: Ist der Nacken des Kindes angenehm warm, jedoch nicht feucht, steht einem Spaziergang nichts im Wege.

Im Sommer lohnt es sich, dem Baby dünne Baumwollkleidung anzuziehen, die das Sonnenlicht zusätzlich abhält. Mit einer geeigneten Sonnencreme für Gesicht und Händchen lassen sich unangenehme Sonnenbrände gut vermeiden. Auch während des Winters lohnt es sich, die empfindliche Gesichtshaut des Kindes mit einer schützenden Creme einzureiben. Am besten eignen sich hier fetthaltige Varianten, die einen Film bilden.

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