Jogger – Der sportliche Kinderwagen

Wenn du bereits vor deiner Schwangerschaft sehr aktiv gewesen bist oder irgendwann nach der Geburt deines Kindes das Bedürfnis hast, in Bewegung zu kommen, ist ein Sportbuggy vielleicht der perfekte Begleiter für dich. Diese spezielle Ausführung eines Kinderwagens, die auch Jogger genannt wird, ist eigens für den Sport mit Kind konzipiert.

©Thule Sweden AB

Ein paar Regeln für den Sport mit Kind

Ein Kinderwagen, mit dem du Sport treiben kannst, muss gewisse Bedingungen hinsichtlich Konstruktion, Komfort und Kindersicherheit erfüllen. Schließlich ist er je nach Sportart anderen Belastungen ausgesetzt als ein herkömmlicher Kinderwagen, den man zum Spazieren oder Einkaufen nutzt. Jogger oder Sportbuggys verfügen über drei Reifen und nicht vier. Dadurch kannst du den Kinderwagen leichter in der Spur halten. Üblicherweise handelt es sich um Luftreifen mit einem tiefen Profil – ideal für Waldwege, das Gelände oder Laufstrecken, auf denen es holprig wird.

Praktisch: Wenn du dir ein Steinchen einfährst oder der Reifen Luft verliert, kannst du ihn mit einer Fahrradpumpe wieder füllen oder einfach den Schlauch tauschen.

Bei manchen Modellen sind die hinteren Reifen schwenkbar, der Vorderreifen ist im Normalfall immer fixiert. Das macht einen Sportbuggy jedoch nicht weniger wendig, da er ohnehin für einen aktiven Lebensstil konzipiert ist.

Grundsätzlich muss jeder Kinderwagen am Markt der Richtlinie EN 1888 entsprechen. Das ist eine Sicherheitsvorgabe der Europäischen Union. Getestet werden alle Komponenten wie Material, Aufbau, Sicherheit, Komfort, Lenkstangen/Schieber, Bremssysteme, Sitzeinheiten. Hersteller eines Joggers können zusätzlich um ein TÜV bzw. GS-Prüfzertifikat ansuchen, das die sportliche Nutzung des Kinderwagens ausdrücklich erlaubt. Im Rahmen dieses Testverfahrens wird darauf geachtet, ob der Jogger einer sportlichen Belastung standhalten kann, indem man beispielsweise testet, bei welcher Neigung er kippt, wie er bei einem Aufprall reagiert oder wie rasch die Bremsen greifen. Unabhängig davon, ob du Joggen, Walken oder Inline-Skaten möchtest, wir empfehlen dir in jedem Fall auf diese GS-Siegel für die sportliche Nutzung zu achten. Das gibt Sicherheit und mehr Freude beim Sport.

Merkmale eines Sportbuggys

In den ersten Lebensmonaten ist dein Nachwuchs in einer Babywanne und/oder einem verstellbaren Sitzaufsatz am besten aufgehoben. Die meisten Sportbuggys eignen sich für ein Alter ab sechs Monaten – teilweise lauten die Empfehlungen auch dahingehend, dein Kind erst ab dem ersten Lebensjahr zum Sport mitzunehmen. In der Praxis kommt es darauf an, wie sicher sich dein Kind schon halten und ob es selbstständig sitzen kann.

Tipp: Sportkinderwagen solltest du in jedem Fall bei einem Fachhändler oder in einem Babymarkt anschauen und testen. Bei der Gelegenheit kann der Nachwuchs gleich einmal probesitzen und du kannst die Schiebestange und die Bremsen unter die Lupe nehmen. Vor allem wenn der Papa und die Mama den Jogger zum Sport nutzen wollen, ist es wichtig, dass die Lenkstange für beide eine angenehme Höhe hat und/oder höhenverstellbar ist. Wichtig sind außerdem ein gutes Bremssystem (da du beim Joggen eine andere Geschwindigkeit erzielst als bei einem normalen Spaziergang), eine sporttaugliche Federung, die Bereifung (idealerweise mit Luftreifen ab 12 Zoll Durchmesser) sowie der Sitz- und Liegekomfort für den Nachwuchs. Achte bei der Wahl des Joggers auch auf die Vorrichtung, mit der du dein Kind sichern kannst. Es sollte sich um ein klassisches 5-Punkt-Gurtsystem mit Schnallen handeln.

Der Thule® Urban Glide 2

Der ultimative Buggy für jedes Gelände

Mit seinem leichten Design, ausgelegt auf die Stadt genauso wie auf einen Spaziergang in der Natur, ist der Thule® Urban Glide ein Buggy für jeden Untergrund. Der Kinderwagen verfügt zudem über zahlreiche nützliche Eigenschaften wie dem gepolstertem 5-Punkt-Sicherheitsgurt, einen Liegesitz, ein verstellbares Verdeck, große Hinterräder und einen Aufbewahrungskorb mit viel Stauraum.

Der Urban Glide 2 kann mit einer Babywanne und mit einem Adapter von Geburt an mit der Babyschale verwendet werden. Damit ist der Thule® Urban Glide 2 ideal für Familien, die sich viel Flexibilität wünschen. Bequem für die Kinder und ergonomisch für die Eltern!

Erhältlich im ausgewählten Fachhandel und Möbelhäusern.

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Vorteile

  • Jogger eignen sich als Begleiter beim Walken, Laufen oder Inlineskating.
  • Aufgrund eines speziellen Bereifungs- und Federungssystems sind sie auch für höhere Geschwindigkeiten und für den Einsatz im unwegsamen Gelände
  • Sportbuggys verfügen über ein ausgeklügeltes Bremssystem mit Lauf- und Feststellbremsen, manche Modelle haben auch eine Drehgriffbremse, die dir ein rasches Reagieren erlaubt.
  • Jogger sind sehr wendig und kompakt – sie eignen sich auch für den Ausflug in die Stadt oder dein Einkauf mit dem Kinderwagen.
  • Die Luftreifen kannst du mit einer üblichen Fahrradpumpe wieder auffüllen, wenn sie Luft verlieren/der Druck entweicht.

Nachteile

  • Jogger kannst du nicht ab der Geburt deines Kindes Sie sind frühestens ab dem sechsten Lebensmonat zugelassen.
  • Der Anschaffungspreis ist relativ hoch – vor allem, wenn du den Jogger nur als Sportgerät und nicht als Kinderwagen für den Alltag nutzen möchtest.
  • Jogger sind üblicherweise nicht mit Babyschalen fürs Auto kompatibel – dafür sind sie auch gar nicht gedacht.
  • Sie sind nur dann für den Einsatz beim Sport empfehlenswert, wenn die sportliche Nutzung explizit in der Bedienungsleitung festgehalten ist.

Checkbox: Ab wann darf ich nach der Geburt wieder Sport machen?

Schön, dass du wieder in Bewegung kommen möchtest. In jedem Fall solltest du die Zeit des Wochenbetts abwarten, bevor du dich in sportliche Aktivitäten stürzt. Sanftes Yoga, Beckenboden und Rückbildungsgymnastik sind schon ein paar Wochen nach der Geburt erlaubt. Wichtig: Dein Arzt/deine Ärztin sollte sein Einverständnis dazu geben. Vor allem nach einem Kaiserschnitt oder bei Geburtsverletzungen ist es wichtig, den Bereich um die Narbe(n) nicht zu früh zu belasten. Mit dem Laufen, Walken, Wandern oder Inlineskaten startest du idealerweise in einem langsamen Aufbau zwei Monate nach der Geburt.  Auch hier solltest du auf dein Bauchgefühl hören. Lieber moderat starten und achtsam damit umgehen, ob du dich mit der körperlichen Belastung wohlfühlst oder ob sie dich noch zu sehr fordert.

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In kaum einem Jahr verändert sich so viel wie im ersten Lebensjahr eines Kindes. Vom Neugeborenen bis zum Kleinkind, das sprechen und laufen kann, ist es ein weiter, aber auch schnell vergehender Weg. Auch wenn es typische Entwicklungsphasen gibt, kann das individuelle Tempo eines jeden Kindes sehr unterschiedlich sein – Abweichungen müssen überhaupt nichts Schlechtes bedeuten.

Das erste Lebensjahr markiert eine aufregende und spannende Zeit für jede frisch gebackene Familie. Nach einer beidseitigen Gewöhnungsphase gehen tägliche Abläufe schon leicht von der Hand, ein gemeinsamer Rhythmus ist schnell gefunden. In Ausnahmefällen wird dieser jedoch auf schreckliche Art und Weise unterbrochen. Säuglinge, die einen plötzlichen Kindstod erleiden, sterben unerwartet und meist ohne vorangegangene Symptome.

Ein Kind auf die Welt zu bringen, das ist ein einschneidendes Erlebnis. Jede Geburt hat ihre eigene Geschichte. Während es manche Babys gar nicht erwarten können, ist es für andere ein stundenlanger Prozess auf dem Weg durch den Geburtskanal. Wenn es geschafft ist, bist du erschöpft, überglücklich, stolz, müde und bereit, dich im Wochenbett zu erholen. An Sex und Intimität denkst du in den ersten Wochen vermutlich nicht – das ist vollkommen in Ordnung, solange ihr euch als Paar nicht aus den Augen verliert.

Es ist wohl einer jener Momente, die Eltern mit der größten Spannung erwarten: der Moment, in dem sie ihren kleinen Schatz nach der Geburt das erste Mal in Händen halten. Wie sieht der Nachwuchs aus? Hat er viele Haare? Und in welcher Farbe leuchten seine Augen?

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