Welt-Impfwoche 2025: Meningokokken-Schutz für Kinder

Eine Meningokokken-Erkrankung ist zwar selten, kann aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen. Da die Symptome anfangs meist unspezifisch sind und einer Grippe ähneln, wird eine Meningokokken-Erkrankung häufig erst spät erkannt. Auch Karens Tochter Leandra erkrankte mit fünfzehn Monaten an Meningokokken. Leandra musste zwei Tage lang auf der Intensivstation bleiben, aber sie überlebte. Sie erholte sich glücklicherweise zügig und heute – 9 Jahre später – geht es ihr gut. Sie hat keine bleibenden Folgen davongetragen und ist ein aufgewecktes Mädchen. Ihr Glück war, dass die Ärzt*innen so schnell reagiert und frühzeitig erkannt haben, dass sie an Meningokokken erkrankt war.

Welt-Impfwoche 2025

Zeit für Weiterbildung

Dieses Glück haben leider nicht alle Familien, denn bis zu 10 % der Erkrankten sterben trotz intensivmedizinischer Behandlung und bei bis zu 20 % der Überlebenden kann es zu dauerhaften Folgeschäden kommen. Dazu gehören unter anderem Krampfanfälle, Hörverlust oder Amputationen von Gliedmaßen. Deshalb möchte Karen zur Aufklärung über die Erkrankung und Schutzmöglichkeiten beitragen.

Laut österreichischem Impfplan werden zwei Impfungen gegen die fünf häufigsten Meningokokken-Erregergruppen empfohlen: Die Impfung gegen die Meningokokken-Erregergruppe B und die Kombinationsimpfung gegen die Gruppen A, C, W und Y. Auch wenn das Risiko einer Erkrankung nicht völlig ausgeschlossen werden kann, können Impfungen helfen, Meningokokken-Erkrankungen zu verhindern. Durch die Welt-Impfwoche der World Health Organization (WHO) vom 24. bis 30. April sollen Eltern auf diese Schutzmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden.

Eltern sollten sich frühzeitig in ihrer kinder- und jugendärztlichen Praxis über Meningokokken-Impfungen zum Schutz ihrer Kinder beraten lassen.


Weitere Informationen unter:

  1. www.meningokokken-erkrankung.at
  2. www.facebook.com/MeningokokkenJaZumSchutz
  3. www.instagram.com/meningokokkenjazumschutz/

 

Wenn Sie medizinischen Rat benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt.

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Mehr erfahren:

Schwangere fährt mit Auto

Babybauch in Sicherheit: Autofahren in der Schwangerschaft

Mobilität ist mit Kindern und als frisch gebackene Familie ein großes Thema. Aber nicht nur das: Auch in der Schwangerschaft sind sich viele Frauen nicht sicher, ob sie noch wie gewohnt Autofahren oder das Rad benützen können. Alles, was du beim Autofahren beachten musst, erfährst du in diesem Artikel.

Weiterlesen …

Baby Milchflasche

Spezielle Säuglingsanfangsnahrung - PRE-, HA-, AR- & Anfangsmilch

Üblicherweise bekommt dein Baby in den ersten Monaten seines Lebens Muttermilch oder künstlich hergestellte Säuglingsanfangsnahrung, zumeist PRE-Milch. Unter gewissen Umständen können jedoch Erkrankungen und Unverträglichkeiten dazu führen, dass du auf medizinische Milchnahrung zurückgreifen musst.

Weiterlesen …

Milchflecken und Babyflasche

Säuglings- und Kleinkindernährung

Wer sich mit dem Thema Ernährung beschäftigt, während es sich der Nachwuchs noch im Bauch gemütlich macht, der ist gut beraten. Denn schließlich gilt es auch und vor allem im Säuglings- und Kleinkinderalter, auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Nahrungsaufnahme zu achten.

Weiterlesen …

Kleines Mädchen trinkt aus einem Fläschchen

Abstillen

Wird eine Stillbeziehung beendet, nennt man diesen Vorgang üblicherweise Abstillen. Stillberaterinnen empfehlen, die Entwöhnung von der Brust als Prozess zu sehen. Mutter und Kind sollen ausreichend Zeit haben, den alten Abschnitt zu beenden und ein neues Kapitel zu beginnen.

Weiterlesen …

Melde dich zum Schwanger.at Newsletter an – dich erwarten spannende Artikel, Produkttests und Gewinnspiele!

Bitte addieren Sie 8 und 6.