Weniger Kaiserschnitte, mehr Spontangeburten: Stadt Wien definiert neues Gesundheitsziel

Derzeit sind in Österreich etwa 30% aller Geburten Kaiserschnitte, in manchen Spitälern liegt die Kaiserschnittrate sogar bei 40-50%. Eine Entwicklung, die nicht nur von der WHO kritisiert, sondern nun auch von Stadtrat Peter Hacker thematisiert wird. Er spricht sich im Namen der Stadt Wien für eine langfristige Senkung der Kaiserschnittrate aus.

„Die Chancen auf Spontangeburt erhöhen“

Der erste Schritt, um entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, wurde bereits gesetzt: am 08. Juni 2018 lud die Stadt Wien zum Symposium mit dem Titel „Die Chance auf Spontangeburt erhöhen“. Dort wurde über den Trend zum Kaiserschnitt diskutiert und im Anschluss die „Wiener Grundsatzerklärung zur Spontangeburt“ vorgestellt. Es handelt sich hierbei um ein Dossier, das von mehreren ExpertInnen fachübergreifend erarbeitet wurde. Sie haben ein Maßnahmenpaket geschnürt, das dabei helfen soll, die Rate der Spontangeburten wieder zu erhöhen. Die Stadt Wien nimmt diese Absicht auch in die Wiener Gesundheitsziele auf. Bis 2025 möchte man eine Kaiserschnittrate von 25% erreichen und somit den Trend zur Schnittentbindung stoppen.

Eine hohe Anzahl an Kaiserschnitten ist keine Garantie für die Gesundheit von Mutter und Kind. Das bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich seit Jahren für eine durchschnittliche Kaiserschnittrate von 10% ausspricht. Ein Kaiserschnitt kann Leben retten, sollte jedoch nur dann zur Anwendung kommen, wenn die medizinischen Indikationen eindeutig sind. An sich ist eine Geburt nämlich ein natürlicher Vorgang, der jedoch mehr und mehr an Aufmerksamkeit verliert. Peter Hacker, Wiener Gesundheitsstadtrat, erklärt:

„Jede Frau, die in Wien ihr Kind bekommt, soll die bestmögliche Versorgung bekommen, das kann auch ein medizinisch notwendiger Kaiserschnitt sein. Dennoch ist eine natürliche Geburt für Mutter und Kind in der Regel besser als ein Kaiserschnitt, und daher arbeiten wir mit den Wiener Krankenhäusern daran, die natürliche Geburt wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken“.

Ansetzen möchte man mit der Bewusstseinsbildung einerseits beim Gesundheitspersonal, in Krankenhäusern sowie im niedergelassenen Bereich. Vor allem Inhalte, die in der Ausbildung vermitteln werden, sind hier von zentraler Bedeutung. Andererseits sollen schwangere Frauen besser aufgeklärt, unterstützt und beraten werden. Dazu Kristina Hametner, Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit: „Frauenärztinnen und –ärzte und Hebammen müssen klar vermitteln, dass die Geburt ein gesunder, natürlicher Prozess ist und Risiken die Ausnahme sind. Das stärkt das Selbstvertrauen der schwangeren Frauen und das Vertrauen in ihren Körper.“

Alle Wiener Gesundheitsziele findest du im Detail unter https://gesundheitsziele.wien.gv.at/

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Auch wenn es in Anbetracht der Schmerzen schwer fällt, heißt es jetzt, so gut es geht die Ruhe zu bewahren. Grundsätzlich muss abgeklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine Brustentzündung oder eventuell doch um einen hartnäckigen Milchstau handelt. Beides kann sehr schmerzhaft sein.

Kommen wir zur letzten Kindersitzkategorie für dein Kind, das mittlerweile schon ziemlich gewachsen ist. Kindersitze der Gruppe 2/3 werden in der Regel sehr lange genutzt, da sie auch noch im Schulalter sicheren Schutz bei einem Seiten- oder Frontalaufprall bieten. Sie sind für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren mit einem Körpergewicht zwischen 15 und 25kg (Gruppe 2) sowie 25 bis 36kg (Gruppe 3) konzipiert. Die empfohlene Körpergröße liegt zwischen 100 und 150cm. Wobei nach einer Gesetzesnovelle nur mehr Kinder unter 1,35 Meter in einer entsprechenden Halterung gesichert werden müssen.

Wenn du mit Beikost beginnst, ist das eine aufregende Phase für dich und dein Baby. Schließlich hat es bislang ausschließlich Milch (Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung) getrunken und jetzt lernt es eine ganz neue Form der Nahrung kennen. Viel falsch machen kannst du bei der Beikosteinführung nicht. Du solltest Lebensmittel Schritt für Schritt einführen und ein wenig darauf achten, was du deinem Baby anbietest. Allergieprävention ist im Rahmen der Beikost auch ein Thema, wenngleich sich auch hier die Einführung aller Lebensmittel positiv auswirkt, wie aktuelle Erkenntnisse nahelegen.

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