Ich bin übergewichtig und schwanger. Worauf muss ich achten?

Natürlich können auch übergewichtige Frauen gesunde Kinder auf die Welt bringen. Dennoch besteht, abhängig von der individuellen körperlichen Verfassung, ein höheres Risiko für gewisse Schwangerschaftskomplikationen. Ob eine Frau unter Übergewicht leidet oder nicht, wird über den Body-Mass-Index (BMI) bestimmt.

Beträgt er vor der Schwangerschaft mehr als 25, ist die Frau übergewichtig. Liegt er über 30, spricht man von starkem Übergewicht (Adipositas). Wird eine übergewichtige Frau also schwanger, kommt es in erster Linie auf ein gut ausgebautes Betreuungs- und Versorgungsnetzwerk an. Arbeiten Hebamme, Hausarzt/Hausärztin, Gynäkologe/Gynäkologin und bei Bedarf auch FachärztInnen engmaschig zusammen, wirkt sich dies positiv auf den Schwangerschaftsverlauf aus.

Was Betroffene selbst tun können: eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung ist das A & O einer Schwangerschaft, das gilt insbesondere für übergewichtige Frauen. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Eiweißhaltige-Lebensmittel und ausreichend Flüssigkeit (2,5-3 Liter pro Tag) sollten auf  dem Speiseplan stehen. Zuckerhaltige, fette und salzige Speisen sind zu meiden. Schwangere Frauen, deren BMI zu Beginn der Schwangerschaft über 25 liegt, sollten insgesamt nicht mehr als 6,8kg bis 11kg zunehmen. Adipositas-Patientinnen (BMI über 30) dürfen nicht mehr als 7kg zunehmen.

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Die moderne Geburtshilfe kennt zahlreiche Gebärpositionen, die Gebärenden dabei helfen können, Wehen leichter zu bewältigen und sich dazwischen besser zu erholen. Nachfolgend möchten wir diese aufzählen:

Schwangere haben in Österreich Anspruch auf Hebammenhilfe. Dies schließt die Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett mit ein. Allerdings werden nicht alle Leistungen von den Krankenkassen übernommen.

Der Badeplatz spielt eine besonders große Rolle. Wo ein Baby tatsächlich gebadet wird, ist dabei jedoch zweitrangig. Wichtig ist, dass die Babybadewanne auf einem stabilen, sicheren Untergrund steht und nicht verrutscht. Die kleinen Plastikwannen können in die große Badewanne/in die Duschwanne gestellt oder auch auf einem Tisch platziert werden.

Nicht nur am Ende einer Schwangerschaft, sondern bereits ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel kann es zu unregelmäßiger Wehentätigkeit kommen. Hierbei handelt es sich im Normalfall um so genannte Braxton-Hicks-Kontraktionen.

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