Häufige Fragen in der Schwangerschaft

Gerade einmal ein paar Wochen alt, gelingt es dem Nachwuchs in Mamis Bauch bereits, das Leben der Eltern gehörig auf den Kopf zu stellen. Man steht vor einem spannenden Lebensabschnitt und mit einem Schlag ist vieles nicht mehr so, wie es früher war. Dazu gesellen sich jede Menge Fragen und Unsicherheiten, die sich hauptsächlich um die Gesundheit von Mutter und Kind drehen: worauf muss ich als Schwangere achten? Müssen wir den geplanten Urlaub stornieren? Ist Sex noch erlaubt? Was tun, wenn man auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist? Schwanger.at bringt die häufigsten Fragen und deren Antworten auf den Punkt:

Ich bin ungewollt schwanger – an wen kann ich mich wenden?

Eine ungewollte Schwangerschaft kann eine belastende Situation sein, die viele Fragen und Unsicherheiten mit sich bringt. In Österreich ist ein Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate legitim und gesetzlich möglich. In Ausnahmefällen darf eine Schwangerschaft auch danach abgebrochen werden, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen, wie eine ernsthafte Gefährdung der Gesundheit der Mutter, gegeben sind.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich ungewollt schwanger bin?

Wenn du ungewollt schwanger bist, ist es wichtig, schnell professionelle Unterstützung zu suchen. Der erste Ansprechpartner sollte dein*e Gynäkolog*in sein. Auch dein*e Hausärzt*in kann eine erste Anlaufstelle bilden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden dir die Chancen, Risiken und Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt. Diese Gespräche sind wichtig, um alle Aspekte zu verstehen und eine informierte Entscheidung treffen zu können.

Wichtig: Diese Gespräche sind vertraulich und werden mit größter Sorgfalt geführt. Es ist dein Recht, alle Fragen zu stellen, die dir auf dem Herzen liegen, und alle Bedenken offen zu äußern.

Wo kann der Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden?

Ein Schwangerschaftsabbruch wird in der Regel auf der gynäkologischen Station eines Krankenhauses oder in dafür spezialisierten Ambulatorien durchgeführt. Die genaue Methode des Abbruchs hängt vom Stadium der Schwangerschaft und von medizinischen Faktoren ab. Es gibt zwei Hauptmethoden: den medikamentösen und den operativen Abbruch. Der medikamentöse Abbruch wird in den frühen Wochen der Schwangerschaft angewendet und erfolgt durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten. Der operative Abbruch, der meist durch eine Absaugung oder Kürettage durchgeführt wird, kommt in späteren Schwangerschaftswochen oder bei speziellen medizinischen Voraussetzungen zum Einsatz. Frauen haben das Recht, die Methode des Abbruchs sowie die Stelle, die den Eingriff vornimmt, selbst zu wählen.

Wichtig zu beachten ist, dass die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch in der Regel nicht von der Sozialversicherung übernommen werden, es sei denn, der Abbruch ist aus medizinischen Gründen notwendig. Für Frauen, die sich den Eingriff finanziell nicht leisten können, gibt es Unterstützungsmöglichkeiten, z.B. in manchen Bundesländern. In Wien ansässige Betroffene können sich an die Abteilung für Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien wenden. Diese Abteilung übernimmt die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch, sofern sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind. Entscheidend ist, dass der Antrag auf Kostenübernahme vor dem Eingriff gestellt und genehmigt wird. Generell gilt: Für jegliche Kostenübernahme gilt, dass der Abbruch in Österreich durchgeführt werden muss.

Unterstützung und Beratung in unsicheren Situationen

Wenn du dir unsicher bist, wie du mit der ungewollten Schwangerschaft umgehen sollst, gibt es auch die Möglichkeit, kostenlose Beratungsgespräche in Anspruch zu nehmen. Diese werden oft von Familienberatungsstellen wie der Caritas angeboten. Hier kannst du mit ausgebildeten Sozialpädagog*innen oder Therapeut*innen sprechen, die dir helfen, deine Situation zu reflektieren und Unterstützung anzubieten, unabhängig davon, welchen Weg du wählst.

Tipp: Nutze die Beratungsangebote, um dir Klarheit zu verschaffen. Die Gespräche sind anonym und sollen dir dabei helfen, eine für dich richtige Entscheidung zu treffen. Es ist vollkommen in Ordnung, sich Zeit zu nehmen und alle Optionen sorgfältig abzuwägen.

Starke Stimmungsschwankungen seit der Schwangerschaft? Muss ich mir Sorgen machen?

Endlich kündigt sich der langersehnte Nachwuchs an und schon steht die Gefühlswelt Kopf. Da reagiert man der Kollegin gegenüber übermäßig gereizt, fühlt sich vom Partner zu wenig beachtet, sorgt sich um das Wohlergehen des ungeborenen Babys im Bauch – die Liste könnten Schwangere wohl beliebig verlängern.

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Übernimmt meine Krankenkasse alle Kosten für Schwangerschaftsvorsorge und Geburt?

Welche Kosten der Sozialversicherungsträger übernimmt, hängt maßgeblich von den beanspruchten Leistungen ab. Für Entbindungen im Krankenhaus oder Spital besteht eine volle Übernahme der Kosten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob eine Frau ambulant, stationär oder mit Kaiserschnitt entbindet.

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Was muss ich in meine Kliniktasche packen?

Wer eine Entbindung im Krankenhaus plant, der sollte etwa 4-6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin damit beginnen, ein paar Sachen für den Aufenthalt einzupacken. Ob es sich dabei um eine Kliniktasche oder einen großen Koffer handelt, bleibt jeder Schwangeren selbst überlassen. Keinesfalls vergessen sollte man die Grundausstattung für den Krankenhausaufenthalt. 

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Warum sollte ich meinen Damm massieren?

Während der Geburt spielt der Damm im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle. In der Austreibungsphase drückt der Kopf des Kindes besonders stark auf das Dammgewebe – dieses muss sich langsam ausdehnen, um dem Baby sozusagen Platz zu machen.

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Was ist die Summe aus 2 und 9?