Wann wird eine Geburt eingeleitet?

Eine Geburt wird dann künstlich eingeleitet, wenn Gesundheit von Mutter oder ungeborenem Kind akut gefährdet sind oder wenn das Baby übertragen wird (davon spricht man ab Vollendung der 42. Schwangerschaftswoche).

Je nach Beschaffenheit des Muttermundes wird man auf der Entbindungsstation versuchen, die Wehen mit Hilfe von synthetischem Oxytocin oder künstlichen Prostaglandinen anzuregen. Es kann einige Zeit dauern, bis die Geburt tatsächlich in Gang kommt, daher stehen Mutter und Kind ab dem Zeitpunkt der Einleitung unter regelmäßiger Beobachtung. Aus medizinischer Sicht notwendig ist eine Einleitung außerdem, wenn:

  • Die Fruchtblase bereits geöffnet ist, jedoch keine Wehentätigkeit zu verzeichnen ist bzw. die Wehen wieder abebben.
  • Eine echte Diabetes-Erkrankung seitens der Mutter vorliegt (nicht zu verwechseln mit Schwangerschaftsdiabetes).
  • Sich Versorgungsengpässe beim ungeborenen Kind abzeichnen (Sauerstoffmangel, Probleme mit der Plazenta).

Nicht zwingend erforderlich aber möglich, ist eine Einleitung:

  • Wenn es sich um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt und eine natürliche Geburt möglich/erwünscht ist.
  • Frauen ihren errechneten Geburtstermin um 7-10 Tage überschreiten.

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Was ist die Summe aus 3 und 8?

Die moderne Geburtshilfe kennt zahlreiche Gebärpositionen, die Gebärenden dabei helfen können, Wehen leichter zu bewältigen und sich dazwischen besser zu erholen. Nachfolgend möchten wir diese aufzählen:

Schwangere haben in Österreich Anspruch auf Hebammenhilfe. Dies schließt die Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett mit ein. Allerdings werden nicht alle Leistungen von den Krankenkassen übernommen.

Der Badeplatz spielt eine besonders große Rolle. Wo ein Baby tatsächlich gebadet wird, ist dabei jedoch zweitrangig. Wichtig ist, dass die Babybadewanne auf einem stabilen, sicheren Untergrund steht und nicht verrutscht. Die kleinen Plastikwannen können in die große Badewanne/in die Duschwanne gestellt oder auch auf einem Tisch platziert werden.

Nicht nur am Ende einer Schwangerschaft, sondern bereits ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel kann es zu unregelmäßiger Wehentätigkeit kommen. Hierbei handelt es sich im Normalfall um so genannte Braxton-Hicks-Kontraktionen.

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