Tragetuch, Babytrage und Co. - Beliebte Tragehilfen im Ăśberblick

Wir wissen mittlerweile, dass das Tragen deines Babys einen positiven Effekt auf vielen Ebenen hat. Es ist praktisch im Alltag, bindungsfördernd, vermittelt Geborgenheit, Schutz und hilft dabei, dein Baby zu beruhigen. Wie du trägst, hängt von deinen Vorstellungen und auch von den Bedürfnissen deines Traglings ab. Ob Tragehilfe, Tragetuch oder Mischung aus Tuch und Babytrage – bei uns bekommst du einen Überblick über das vielfältige Angebot und hoffentlich ein erstes Gefühl dafür, welche Tragevariante zu euch passen könnte.

Unterschiedliche Tragevarianten

Beginnen wir mit der einfachsten Art, dein Baby zu tragen, die auch garantiert nichts kostet: Du nimmst es auf den Arm, legst es sanft über deine Schulter oder trägst es im Hüftsitz nah an deinem Körper. Dafür benötigst du weder ein Tuch noch eine Tragehilfe. Wenn du mehrere Stunden am Stück tragen möchtest oder dein Baby, das vielleicht fordert, dann führt jedoch kein Weg an einer Tragehilfe vorbei. Ob du dich für ein Tragetuch, eine Babytrage oder für beides im Wechsel entscheidest, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Du solltest dir jedenfalls überlegen, wie oft du tragen möchtest, bei welchen Gelegenheiten du trägst (z. B. beim Einkaufen, beim Spazierengehen, am Spielplatz mit den Geschwisterkindern), ob dein Partner oder eine andere Bezugsperson (Oma, Leihoma, Tante, Babysitter) ebenso tragen möchten und ob du dir auch vorstellen könntest, ein Kleinkind zu tragen. Zudem ist es wichtig, wie es deinem Kind geht. Ist es als Frühchen oder mit Beeinträchtigungen auf die Welt gekommen? Hat es besondere Bedürfnisse oder ist es unkompliziert und zufrieden? Sind Hüfte und Haltungsapparat gesund entwickelt oder gibt es Fehlstellungen, die man beachten muss?

Tipp: Vielleicht hast du schon viel im Internet recherchiert, ein paar Anleitungsvideos gesehen oder mit Freundinnen gesprochen, welche Tragehilfen sie gerne verwenden. Dadurch hast du dir einen guten ersten Eindruck verschaffen können. Damit du jedoch wirklich Freude beim Tragen hast, ist es wichtig, die Variante zu finden, die euch ganz individuell entgegenkommt. Manche Frauen finden lange Stoffbahnen beim Binden des Tuchs zu kompliziert, anderen wiederum sind die Schnallen von Tragehilfen zu „mechanisch“. Wir empfehlen dir, dich in der Schwangerschaft oder in den ersten Monaten nach der Geburt an eine/n TrageberaterIn zu wenden oder in einem gut sortierten Babyausstattungsgeschäft beraten zu lassen. Achte darauf, wie sich die Trage und das Tuch anfühlen, ob der Stoff weich oder „bockig“ wirkt und ob du dich mit dem Schnallen- oder Bindesystem anfreunden kannst. Idealerweise testest du Trage oder Tuch gleich mit deinem Baby – lass dich bei den ersten Versuchen unterstützen. Es braucht ein wenig Übung, bis man die entsprechende Sicherheit erlangt.

Tragetuch

Ein Tragetuch ist, wie der Name schon sagt, ein Tuch, mit dem du dein Kind tragen kannst. Es eignet sich von Geburt bis zum Kleinkindalter und für unterschiedlichste Bindeweisen. Tragetücher gibt es in unterschiedlichen Längen von 2,50 bis 5,20 Meter. Die Länge des Tuchs und dein Körperbau entscheiden darüber, wie du dein Baby einwickeln kannst. Folgende Trageweisen sind beliebt:

  • HĂĽftsitz (wenn Dein Baby neugierig wird – meist ab dem vierten/fĂĽnften Monat)
  • Wickel-Kreuz-Trage (fĂĽr Neugeborene und kleine Babys geeignet)
  • Doppelte Kreuztrage (wenn Dein Baby etwas stabiler ist – meist ab dem zweiten/dritten Monat)
  • RĂĽckentrage/Rucksackbindeweise (etwa ab dem siebenten Monat, selbstständige Kopfkontrolle des Babys erforderlich)

So funktioniert's

Vereinfacht kannst du es dir so vorstellen: Du bindest die Tuchbahnen deines Tragetuches in einer bestimmten Art und Weise um deinen Körper und verknotest die Enden, sodass ein Tragesitz für dein Baby entsteht. Es nimmt gewissermaßen auf einem Tuchstrang Platz und du bindest die Tuchbahnen so um dich, dass dein Baby einen festen Halt bekommt.

Hinweis: Vergiss nicht, das Köpfchen deines Babys zu stĂĽtzen, auch wenn es diesen bereits allein halten kann. Auch Babys Haltung im Tuch soll gut stĂĽtzend sein. Jede Bindeweise erfordert eine bestimmte Tuchlänge. FĂĽr die HĂĽfttrage ist beispielsweise ein kĂĽrzeres Tuch ausreichend, fĂĽr die Wickel-Kreuz-Trage hingegen brauchst du ein sehr langes Tragetuch. Zudem spielen deine Körpergröße und deine Statur eine Rolle. Falls dein Partner auch tragen möchte, bedenke, dass er vielleicht ein Tuch in einer anderen Größe benötigt. Alle gängigen Tragetuchhersteller verfĂĽgen ĂĽber die Standardgrößen, die zumeist in Nummern 2 (2,70m) bis 8 (5,70m) angegeben werden.

Material

Wir sollten auch noch kurz ĂĽber den Stoff eines Tragetuchs sprechen. Sie werden aus unterschiedlichen Materialien (Baumwolle, Seide, Leinen, Hanf, Kaschmir, Wolle, Jersey) gefertigt und speziell fĂĽr den Einsatz als Tragetuch gewebt. Dickere Stoffe sind meist sehr fest und etwas sperrig zu binden, dafĂĽr geben sie ein stabiles TragegefĂĽhl und wärmen im Winter. DĂĽnnere TĂĽcher lassen sich leichter binden, möchten dafĂĽr etwas exakter gebunden werden. Es gibt auch elastische TĂĽcher aus gestricktem Jersey, diese sind in der Handhabung einfach, jedoch braucht man ein paar Bindeversuche, bis man die optimale Festigkeit fĂĽr das jeweilige Tragepaar gefunden hat. Manche TĂĽcher haben unterschiedliche Tuchkanten oder eine Markierung in der Mitte der Tuchbahn – das sind kleine Orientierungshilfen fĂĽr dich beim Binden.

Ăśbung macht den Meister

Und noch ein Tipp: Wenn du dir Videos ansiehst oder dir das Binden von einer Freundin zum ersten Mal zeigen lässt, sieht es ganz einfach aus. Das erste Mal selbst zu binden, vielleicht auch noch mit einem unruhigen Baby am Arm, scheint es dann doch etwas komplizierter zu sein, alle Tuchbahnen so um den Körper zu wickeln, dass dein Baby sicher Platz findet. Bitte deine Hebamme, eine Trageberaterin oder eine Person, die sich beim Tragen gut auskennt, dir bei den ersten Versuchen zur Seite zu stehen. Am Beginn können sie dir helfen, das Baby zu stützen, dir Tipps zum Raffen der Tuchbahnen geben oder dir auch einmal einen Tuchstrang reichen, wenn du nicht dazukommst. Anschließend heißt es, üben üben üben üben. Je öfter du dein Baby in euer Tuch bindest, desto sicherer wirst du. Solange du noch nicht sattelfest, empfiehlt es sich, dass dein Baby immer halbwegs satt und ausgeschlafen ist, bevor du es in das Tuch nimmst.

Beispiel elastisches Tragetuch: Ergobaby

Tragehilfe

Über das Tragetuch haben wir nun schon viel erfahren, jetzt schauen wir uns die sogenannten Tragehilfen oder Babytragen genauer an. Am Markt gibt es eine unglaublich große Auswahl an Tragesystemen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Befestigung (Schnalle oder Knoten), Polsterung an den Schulter- und Hüftgurten sowie beim Material, das verarbeitet wurde. Manche Tragehilfen verfügen über einen Sitzbeutel aus einem Stück Tragetuchstoff, andere wiederum sind aus Meshgewebe oder festen Mischtextilien aus Baumwolle und Kunstfaser. Tragehilfen sind tolle Alternativen oder eine Ergänzung zum Tragetuch, das sich deinem Körper individuell anpasst. Auch eine Tragehilfe kann genau zu dir passen, dafür musst du sie lediglich einmal richtig einstellen (z. B. gemeinsam mit einer/m TrageberaterIn) und nach gewissen Abständen an das Wachstum deines Kindes anpassen.

Tipp: Tragehilfen mit einer fixen Sitzbreite (Steg) werden von ExpertInnen eher kritisch gesehen, da sie deinem Kind nur in einem gewissen Alter perfekt (von Kniekehle zu Kniekehle) passen. Es gibt den Trick, nicht verstellbaren Steg auf die richtige Größe abzubinden, fĂĽr einige Tragehilfen auch spezielle Neugeboreneneinsätze. Wenn du davon Gebrauch machen möchtest, wende dich an eine/n TrageberaterIn. Sie kann dich beraten, ob alle ergonomisch wichtigen Gesichtspunkte erfĂĽllt sind und dir sagen, worauf du bei Neugeborenen besonders achten musst.

Die unterschiedlichen Typen

Als Tragehilfe wird im Grunde genommen jedes System bezeichnet, das kein klassisches Tragetuch ist. Den RingSling haben wir davon ausgenommen, dazu kannst du im nächsten Absatz alles nachlesen. Die beliebtesten Tragehilfen haben wir wie folgt aufgelistet, wobei man festhalten muss, dass die verschiedenen MeiTai-Typen mit und ohne Schnallen am weitesten verbreitet sind. Was du auch wissen solltest, ist, dass es die Tragehilfen häufig in unterschiedlichen Größen gibt, z. B. Baby- oder Toddlersize. Diese Bezeichnungen geben an, wie lange die Tragehilfe mitwachsen kann und wann du auf die nächste Größe umsteigen solltest.

Full-Buckle-Trage

Buckle bedeutet übersetzt Schnalle und damit sind wir bereits beim größten Unterschied zwischen dieser Art von Tragehilfe und einem Tragetuch. Eine Full-Buckle-Trage wird am Hüftgurt und am Schultergurt mit einer Schnalle befestigt, zumeist ist es ein herkömmliches Klick-System. Manche Eltern vergleichen solche Tragehilfen mit einem Rucksack, für andere ist es einfach nur eine bequeme Möglichkeit, das Kind schnell anzulegen. Je mehr Verstellmöglichkeiten, vor allem beim Steg, die Tragehilfe anbietet, umso länger wird sie für dich und dein Baby gut passen.

Achte darauf, dass du Hüft- und Schultergurt auf deine Statur einstellen kannst und dass nichts quetscht oder drückt, wenn du den Gurt festzurrst. Bei einigen Tragehilfen lassen sich die Schultergurte wahlweise am Rücken- oder Hüftgurt befestigen, dadurch lässt sich die Tragehilfe noch besser an die Entwicklung deines Babys anpassen. Vergiss nicht auf die Kopfstütze und darauf, die Tragehilfe regelmäßig anzupassen, wenn dein Kind wächst. Full-Buckle-Tragen erlauben üblicherweise mehrere Tragweisen: Bauch an Bauch, Rückentrageweise und oft auch das Tragen auf der Hüfte.

Wichtig: Das Baby schaut immer zur tragenden Person, es ist nie vorwärtsgerichtet.

Beispiel Fullbuckle: Buzzidil

Half-Buckle-Trage

Diese Form der Tragehilfe verfügt nur über einen Schnallenverschluss, und zwar jenem am Hüftgurt. Als Stütze fungiert der Hüftgurt, an diesen Gurt ist der Beutelteil angebracht. Du legst die Trage also um die Hüfte an, setzt dein Baby hinein und ziehst die Schulterträger über deinen Rücken bzw. vor deinem Körper entlang. Durch richtiges Aufbreiten der Träger und dem festen Verknoten/Binden vor deinem Körper, sorgst du für Halt.

Mei Tai

Der Mei Tei ist die traditionell chinesische Urform der meisten Schnallen-Tragehilfen. Anstelle der Hüft- und Schultergurte verfügt die Mei Tei über vorgefertigte Stoffstränge, die entsprechend gebunden werden können, damit Schulter- und Hüftgurte entstehen. Bei uns gibt es diese Tragen in europäisch angepassten Varianten - die Schulterbahnen sind manchmal gepolstert, manchmal etwas breiter, damit du sie ein wenig auffächern kannst, oft sind auch verschiedene Anpassungsmöglichkeiten vorgesehen um diese Tragen an das Tragepaar anzupassen. Dadurch verteilt sich das Gewicht deinen Babys regelmäßig auf deinem Rücken und deinen Schultern. Sie sind eine tolle Alternative für all jene, denen das Binden eines Tragetuchs zu kompliziert erscheint.

Beispiel MeiTai: Fräulein Hübsch

WrapConversion

Oder auch kurz WrapCon genannt. Hierbei handelt es sich um eine Tragehilfe, die einer Half-Buckle-Trage sehr ähnlich ist. Die WrapConversion hat einen Hüftgurt oder Stoffstränge um die Hüfte, anstelle der Schultergurte jedoch breite Tuchstränge, die an den Rückenteil festgenäht sind. Du befestigst die Trage also an der Hüfte wie eine klassische Tragehilfe mit einer Schnalle oder einem Knoten und den oberen Teil/Rücken/Schultern bindest du wie mit einem Tragetuch. Das bedeutet auch, dass die Tuchbahnen über die Schulter aufgefächert werden können, was wiederum ein wenig Übung und Geduld erfordert. Gerne wird eine WrapCon für die Hüfttrageweise verwendet.

Onbuhimo

Ein Onbuhimo („Onbu“) ist eine Trage, die nur für die Rückentrageweise verwendet wird. Du nimmst dein Baby wie in einem Rucksack auf deinen Rücken, das gesamte Gewicht wird dabei von den Schultern getragen. Die Besonderheit des Onbus ist das Fehlen des Hüftgurtes. Aufgrund dessen wird diese Trage auch gerne von Schwangeren (nach Rücksprache mit deiner/m GynäkologIn) verwendet oder von Frauen, die lang anhaltende Probleme im Bauchbereich haben. Wichtig: Damit du dein Baby in der Rucksacktrage transportieren kannst, muss es die Voraussetzungen für die Rückentrageweise erfüllen.

RingSling

Der RingSling ist keine Tragehilfe im klassischen Sinn, aber auch kein Tragetuch. Daher haben wir ihm eine eigene Ăśberschrift spendiert. Es ist im Grunde genommen ein umgewandeltes kurzes Tragetuch, das durch zwei Ringe gefädelt wird und sich somit in einer Tragehilfe verwandelt. Im Sling kannst du dein Baby vor dem Bauch, am RĂĽcken oder auf der HĂĽfte tragen. Wobei die HĂĽfttrageweise am häufigsten genutzt wird. Der RingSling liegt asymmetrisch an deinem Körper und kann mit etwas Ăśbung von Geburt an verwendet werden. Auf der einen Seite sitzt dein Baby, fĂĽr das du mit dem Stoff einen festen Beutel bildest, auf der gegenĂĽberliegenden Seite befinden sich die Slingringe, durch die die Tuchbahnen gezogen und aufgefächert werden, dadurch entsteht der notwendige Halt.

Ein RingSling ist für unterwegs und für kurze Strecken sehr praktisch. Wenn du ihn einmal an dich und ein Baby angepasst hast, reicht es, wenn du die Ringe nur so viel lockerst, um dein Baby herausheben zu können. Beim nächsten Mal setzt du es wieder hinein und ziehst nur mehr die Ringe fest, ohne den gesamten Sling neu einfädeln zu müssen.

Tipp: Hast du ein Tragetuch, das du besonders gerne magst, es als Tuch aber zu lang ist? Es gibt die Möglichkeit, Tragetücher in einen RingSling umnähen zu lassen oder sie selbst zu vernähen. Die Ringe kann man im Internet bestellen. Aus einem Tuch mit etwa 4,70 Länge kannst du zwei Slings anfertigen.

Kindertrage/RĂĽckenkraxe

Eine „Kraxe“ ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Trage wesentlich massiver und „sperriger“ konstruiert. Es handelt sich hierbei nämlich um ein Tragegestell, in dem du nicht nur dein Baby, sondern auch leichtes Gepäck beziehungsweise einen Teil deiner Wanderausstattung unterbringen kannst. Kindertragen sind speziell für den Einsatz bei Wander- und Bergtouren gedacht, je nach Modell verfügen sie auch über Steigbügel, Regenschutz, Sonnendach und ein verstellbares Rückensystem. Apropos: Wandertragen werden wie ein Rucksack am Rücken getragen, dein Baby nimmt darin wie in einem „Hochsitz“ Platz. Eine wichtige Rolle bei der Auswahl spielt das Eigengewicht der Kindertrage. Jene, die relativ einfach ausgestattet sind und über wenig Zulademöglichkeit verfügen, sind leichter als Kraxen mit Sonder- oder Spezialausstattung. Überlege dir vor dem Kauf, wofür die Trage eingesetzt werden soll und welche Accessoires du als Träger oder Trägerin benötigst. Achte in jedem Fall auf ein verstellbares Rückenteil, eine angenehme Breite der Schultergurte und darauf, ob dein Kind eine ergonomische Sitzposition einnehmen kann.

Wichtig: Rückenkraxen sind keinesfalls für Babys und Kinder, die wenige Monate alt sind, geeignet. Der Nachwuchs muss selbstständig und über längere Zeit sitzen sowie seinen Kopf eigenständig halten können.

Tragetuch oder Tragehilfe?

Für die Auswahl der passenden Trage legen wir dir eine persönliche Trageberatung ans Herz. Diese hilft dir dabei, herauszufinden, welche Trageweise für euch beide die Richtige ist. Finde eine Trageberatung in deiner Nähe (österreichweit) hier. Damit du jedoch einen Überblick davon bekommst, welcher Tragetyp dir mehr zusagen könnte, haben wir hier ein paar Punkte für dich zusammengefasst:

Ein Tragetuch ist das Richtige für dich, wenn …

  • Du Stoffe liebst und dich auch nicht davor scheust, längere Tuchbahnen zu wickeln.
  • Dein Partner, die Oma oder der Babysitter auch tragen sollen – das Tuch lässt sich individuell anpassen.
  • Dein Baby zu frĂĽh auf die Welt gekommen ist oder besondere BedĂĽrfnisse hat.
  • Dein Baby sehr schwach ist oder es breit gewickelt werden muss.
  • Du gerne zwischen unterschiedlichen Trageweisen variierst.
  • Es dir nichts ausmachst, wenn du mit dem Tuch ein wenig ĂĽben musst.
  • Du während der ganzen Tragezeit bei einer Größe bleiben möchtest – das Tuch wächst mit.

Eine Tragehilfe ist das Richtige für dich, wenn …

  • Du dich von TĂĽchern, die ĂĽber 3 Meter lang sind, ĂĽberfordert fĂĽhlst.
  • Du eher ein ungeduldiger Typ bist und eine Tragehilfe schnell anlegen möchtest,
  • Du kein Problem mit Schnallen oder PlastikverschlĂĽssen hast.
  • Es dir nichts ausmachst, wenn du in eurer Tragezeit ein- oder zweimal auf die nächstgrößere Tragehilfe umsteigen musst.
  • Du und dein Partner euch in der Statur ähnlich seid – dann passt die Trage mit minimalen Adjustierungen euch beiden.
  • Es dir nichts ausmacht, dich fĂĽr eine Art der Trage (Full-Buckle, Half-Buckle, Mei Tai usw) zu entscheiden.
  • Du einen HĂĽftgurt nicht als störend empfindest.

Tragehilfen im Test

Theorie ist die eine Sache, Praxis die andere. Wir haben daher fĂĽr euch schon einige Tragehilfen getestet:

ExpertInnen-ĂśberprĂĽfung durch

Michaela Lehner

Michaela Lehner

Zertifizierte Trageberaterin, Leiterin von Die Trageschule® Österreich und Schweiz und Obfrau des Dachverbands österreichischer Trageschulen. Seit 2004 beschäftigt sie sich mit dem gesunden Tragen von Babys und Kleinkindern und war maßgeblich am Aufbau des österreichischen Trageberatungs-Netzwerks beteiligt.

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