Häufige Fragen in der Schwangerschaft

Gerade einmal ein paar Wochen alt, gelingt es dem Nachwuchs in Mamis Bauch bereits, das Leben der Eltern gehörig auf den Kopf zu stellen. Man steht vor einem spannenden Lebensabschnitt und mit einem Schlag ist vieles nicht mehr so, wie es früher war. Dazu gesellen sich jede Menge Fragen und Unsicherheiten, die sich hauptsächlich um die Gesundheit von Mutter und Kind drehen: worauf muss ich als Schwangere achten? Müssen wir den geplanten Urlaub stornieren? Ist Sex noch erlaubt? Was tun, wenn man auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist? Schwanger.at bringt die häufigsten Fragen und deren Antworten auf den Punkt:

Darf ich ganz normal im Haushalt und im Garten weiterarbeiten?

Wenn du dich fit und gesund fühlst, kannst du auch während der Schwangerschaft weiterhin Garten- und Haushaltsarbeiten erledigen. Allerdings gibt es einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest, um dich und dein Baby zu schützen. Schwangere sollten sich keinesfalls überanstrengen. Wenn eine Aufgabe zu schwer oder anstrengend ist, zögere nicht, um Hilfe zu bitten – sei es von deinem Partner oder einem Familienmitglied.

Gartenarbeit in der Schwangerschaft: Was solltest du beachten?

Bei der Gartenarbeit während der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht geboten. Eines der Risiken im Garten ist die mögliche Übertragung von Toxoplasmose, einer Infektion, die durch verunreinigte Erde übertragen wird, insbesondere durch Katzenkot. Um dieses Risiko zu minimieren, solltest du immer reißfeste Schutzhandschuhe tragen und deine Hände nach der Arbeit gründlich waschen. Zudem solltest du den Kontakt mit Pestiziden, Fungiziden und chemischen Düngemitteln vermeiden, da diese schädliche Substanzen enthalten können, die für das ungeborene Baby gefährlich sind. Falls es nicht möglich ist, den Kontakt zu vermeiden, ist es sinnvoll, zusätzlich eine Maske zu tragen, um das Einatmen der Chemikalien zu verhindern. Dies gilt sowohl für Garten- als auch für Hausarbeiten, wenn du mit schädlichen Substanzen hantierst.

Tipp: Achte darauf, ergonomische Werkzeuge zu verwenden, die deinen Rücken schonen und die Arbeit erleichtern. So kannst du bequem und sicher weiterarbeiten.

Haushalt in der Schwangerschaft: Worauf musst du achten?

Auch bei der Hausarbeit während der Schwangerschaft solltest du vorsichtig sein. Beim Heben und Tragen von schweren Gegenständen wie Wäschekörben oder Einkäufen ist Vorsicht geboten. Vermeide das Heben von Lasten über 5 kg. Ansonsten besteht die Gefahr, dass du deinen Rücken verletzt oder es zu unerwünschten Wehen kommt. Teile schwere Lasten in kleinere Einheiten auf, um Rücken und Gelenke zu schonen. Es ist außerdem ratsam, so viel Hausarbeit wie möglich im Sitzen zu erledigen, etwa Bügeln, Wäsche falten oder Lebensmittel vorbereiten. Das verringert die Belastung für deinen Rücken und die Gelenke.

Wichtig: Steige während der Schwangerschaft nicht auf Leitern, Stühle oder andere instabile Oberflächen, da sich dein Gleichgewichtssinn verändert. Ein Sturz könnte schwerwiegende Folgen haben.

Pausen und Körperhaltung bei der Arbeit in Haushalt und Garten während der Schwangerschaft

Unabhängig davon, ob du im Haushalt oder im Garten arbeitest, sind regelmäßige Pausen und eine korrekte Körperhaltung während der Schwangerschaft entscheidend. Vermeide langes Bücken und Stehen, da diese Rückenschmerzen und Schwellungen verursachen können. Heben solltest du immer aus der Hocke, um deinen Rücken zu schonen. Vermeide plötzliche Drehbewegungen, die deine Wirbelsäule belasten würden. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Während der Schwangerschaft sollten Haushalt und Garten zwar ordentlich sein. Perfektionismus hat dabei allerdings keine Priorität.

Was sind sogenannte Übungswehen?

Übungswehen, oft auch als Vorwehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet, sind Muskelbewegungen, durch die die Gebärmutter bereits für die Geburt trainiert wird. Sie können ab der 20. Schwangerschaftswoche auftreten. Eine Übungswehe erkennen Schwangere an einer Verhärtung des Bauchs für wenige Sekunden und einem damit verbundenen Anspannungsgefühl.

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Was hilft bei Übelkeit, Sodbrennen und Verstopfung?

Sie zählen zu den unliebsamsten und gleichzeitig häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden. Vor allem im ersten Trimester haben viele schwangere Frauen mit Verdauungsproblemen oder ausgeprägter Übelkeit zu kämpfen. Dafür verantwortlich sind Hormone, die für das Baby die bestmöglichen Wachstumsbedingungen schaffen möchten, lästige Nebeneffekte inklusive. Auch wenn es nicht immer gelingt, die Beschwerden loszuwerden, können sie dennoch gelindert werden, wenn man ein paar einfache Gegenmaßnahmen ergreift.

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Ich bin ungewollt schwanger – an wen kann ich mich wenden?

Laut gesetzlicher Regelung ist ein Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate legitim also straffrei. In Ausnahmefällen darf eine Schwangerschaft auch danach abgebrochen werden, dafür müssen jedoch bestimmte medizinische Voraussetzungen (z.B. ernsthafte Gefährdung der Mutter) gegeben sein.

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Ich möchte schwanger werden – wie steigere ich meine Fruchtbarkeit?

Gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ein bewusster Lebensstil sind die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft. Ausdauerndes Spazierengehen oder Sportarten wie Laufen und Radfahren, helfen dabei, auch in der aufregenden Babyplanungsphase einen kühlen Kopf zu bewahren und – viel wichtiger – Stress abzubauen. Stressige Lebensumstände können sich nämlich negativ auf den weiblichen Zyklus auswirken.

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