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Babynamen 2027: Unsere Trendprognose für Österreich

· 7 Min. Lesezeit

Wir wissen mittlerweile, wie viele unserer Leser den Namensprognosen für das nächste Jahr entgegenfiebern. Deshalb wollen wir dich mit unserer Vorhersage nicht länger auf die Folter spannen: In diesem Beitrag findest du unsere Prophezeiung der Schwanger.at-Redaktion über die beliebtesten Babynamen 2027.

Babynamen 2027: Die Trends für Österreich

Bevor wir neue Vorhersagen wagen, blicken wir kurz zurück. Wie gut war eigentlich unsere Namensprognose für 2025? Sieben unserer zehn prophezeiten Mädchennamen und sechs unserer zehn Bubennamen schafften es tatsächlich in die Top 10. Darunter auch die beiden Spitzenreiter Emma und Noah. Also lagen wir gar nicht so schlecht.

Ob wir mit unserer Prognose für 2026 ähnlich gut liegen, bleibt noch offen. Denn die österreichweite Jahresauswertung für das aktuelle Jahr steht noch aus.

Für 2027 schauen wir deshalb auf die derzeit verfügbaren Zahlen und errechnen daraus unsere nächsten zehn Favoriten für Mädchen und Buben.

Unsere Top 10 der Mädchennamen 2027

  1. Emma
    Germanischer Ursprung, „die Allumfassende“.

    2025 stand Emma in Österreich auf Platz eins. Wir trauen dem Klassiker auch 2027 den Spitzenplatz zu.

  2. Emilia
    Lateinischer Ursprung, häufig als „die Eifrige“ oder „die Nacheifernde“ gedeutet.

    Nach zwei Jahren an der Spitze belegte Emilia zuletzt Platz zwei. Für uns bleibt der Name eine klare Favoritin in den Top 3.

  3. Mia
    Kurzform von Maria, bedeutet unter anderem „die Geliebte“.

    Mia kletterte zuletzt von Platz sechs auf Platz vier. Wir tippen darauf, dass der Name 2027 noch einen Platz nach oben steigt.

  4. Marie
    französische Form von Maria. Wie bei Mia zählt „die Geliebte“ zu den möglichen Deutungen.

    Marie hält sich seit 2009 durchgehend in Österreichs Top 10. Diesem Dauerbrenner geben wir auch für 2027 gute Chancen.

  5. Sophia
    Griechischer Ursprung, „die Weisheit“.

    Sophia belegte 2024 und 2025 jeweils Platz fünf. Wir erwarten, dass der Name seinen Stammplatz weiterhin behauptet.

  6. Valentina
    Lateinischer Ursprung, „die Starke“ oder „die Gesunde“.

    Es müssen nicht immer kurze Namen sein: Valentina rückte zuletzt auf den siebten Platz vor. Für 2027 sehen wir noch Luft nach oben.

  7. Anna
    Hebräischer Ursprung, „die Begnadete“ oder „die Anmutige“.

    Anna gehört seit 1991 zu Österreichs zehn beliebtesten Mädchennamen. Auch wenn sie zuletzt Plätze verlor, rechnen wir weiterhin mit ihr.

  8. Johanna
    Hebräischer Ursprung, „Gott ist gnädig“.

    Johanna sprang 2025 von Platz 14 auf Platz zehn. Diese Rückkehr macht sie für uns zu einer spannenden Kandidatin für 2027.

  9. Lena
    Kurzform von Helena oder Magdalena. Je nach Herleitung „die Strahlende“ oder „die aus Magdala Stammende“.

    Lena hielt zuletzt ihren siebten Platz. Wir denken, dass sie 2027 etwas in Sachen Beliebtheit verliert und nur noch auf Platz neun landet.

  10. Laura
    Lateinischer Ursprung, „die Lorbeerbekränzte“, „die Siegerin“.

    Laura verbesserte sich zuletzt von Platz zehn auf Platz neun. Für unsere Prognose bleibt sie im Rennen, fällt aber wieder auf die Zehn.

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Unsere Top 10 der Bubennamen 2027

  1. Noah
    Hebräischer Ursprung, „Ruhe“ oder „der Ruhebringer“.

    Von Platz sechs im Jahr 2023 über Platz drei bis an die Spitze 2025 – Noah hat ordentlich aufgeholt. Für 2027 bleibt er unser Favorit.

  2. Paul
    Lateinischer Ursprung, „der Kleine“.

    Paul gehört seit 2012 zu Österreichs Top 10 und stand bereits mehrfach auf Platz eins. Wir rechnen weiterhin mit einem Spitzenplatz.

  3. Maximilian
    Lateinischer Ursprung, abgeleitet von Maximus, „der Größte“.

    Maximilian rückte zuletzt von Platz fünf auf Platz drei vor. Der Klassiker bleibt für uns ein heißer Kandidat auf die Top 3.

  4. Leo
    Lateinischer Ursprung, „der Löwe“.

    Leo schaffte 2024 den Sprung in die Top 10 und kletterte 2025 gleich auf Platz sieben. Wir trauen ihm einen weiteren Aufstieg zu.

  5. Elias
    griechische Form eines hebräischen Namens, „Mein Gott ist Jahwe“.

    Der Spitzenreiter von 2024 fiel zuletzt auf Platz vier zurück. Wir schätzen, dass er bis 2027 einen weiteren Platz verliert.

  6. Jakob
    Hebräischer Ursprung, unter anderem als „Gott möge schützen“ gedeutet.

    Jakob gehört weiterhin zur österreichischen Spitzengruppe. Wir erwarten, dass er auch 2027 unter den beliebtesten Bubennamen rangiert.

  7. Felix
    Lateinischer Ursprung, „der Glückliche“ oder „der Erfolgreiche“.

    Felix hielt 2024 und 2025 jeweils Platz sechs. Diese Beständigkeit sichert ihm auch einen Platz in unserer Prognose für 2027.

  8. Leon
    Griechischer Ursprung, „der Löwe“.

    Leon rutschte zuletzt leicht von Platz sieben auf Platz acht. Für 2027 tippen wir darauf, dass er diesen Platz hält.

  9. Jonas
    Hebräischer Ursprung, „die Taube“.

    Zweimal hintereinander Platz neun: Jonas hält sich in den Top 10. Wir tippen darauf, dass ihm das auch 2027 gelingt.

  10. Lukas
    Je nach Herleitung „der aus Lucanien Stammende“ oder „der Leuchtende“.

    Lukas kehrte 2025 auf Platz zehn zurück. Ganz überraschend ist dasnicht, denn von 1996 bis 2010 stand er sogar durchgehend an der Spitze.

Trendname fürs Baby: Eine gute Wahl oder lieber Finger weg?

Für einen beliebten Babynamen spricht, dass sowohl Aussprache als auch Schreibweise den meisten Menschen bekannt sein dürften. Da wird es in Schule und Beruf später kaum Rückfragen geben.

Vielleicht ist dir aber wichtig, dass dein Kind einen einzigartigen Namen hat? Weil es dir bei dem Gedanken graut, dass sich zehn Köpfe umdrehen, wenn du auf dem Spielplatz dein Kind rufst. Dann schreckt dich ein Babyname aus den Top 10 der Namensstatistik wahrscheinlich eher ab.

Wichtig: Selbst die beliebtesten Namen kommen seltener vor, als du vielleicht denkst. 2025 hießen nur 1,5 Prozent der neugeborenen Mädchen in Österreich Emma. Alle zehn beliebtesten Mädchennamen zusammen kamen auf 12,2 Prozent. Bei den Buben entfielen 1,7 Prozent auf Noah und 14,4 Prozent auf die gesamten Top 10. Eine Klasse voller Emmas oder Noahs musst du deshalb nicht befürchten.

Im Vergleich zu 2024 bekamen sogar etwas weniger Babys einen Top-10-Namen. Damals waren es noch 12,5 Prozent der Mädchen und 14,6 Prozent der Buben. Der Unterschied ist klein. In den USA beobachten Forscher aber schon länger, dass Eltern seltener häufige Namen wählen. Sie sehen darin einen Hinweis auf den Wunsch nach einem individuellen Namen

Was beeinflusst, welche Namen wir schön finden?

Oft ist es zuerst der Klang, der uns an einem Namen gefällt. Manche bevorzugen kurze Namen wie Mia und Leo, andere eher längere Varianten wie Valentina und Maximilian. Auch zusammen mit dem Nachnamen kann ein Vorname plötzlich ganz anders wirken. Sprich deine Favoriten deshalb ruhig mehrmals laut aus.

Manchmal reicht eine sympathische Serienfigur und plötzlich gefällt dir ein Name, den du vorher nie in Betracht gezogen hättest. Musiker, Schauspieler oder Sportler können uns ebenso auf neue Ideen bringen. Ob wir einen Namen gut finden, hängt eben auch davon ab, wen wir damit verbinden. Wahrscheinlich findest du den Namen einer lieben Freundin deutlich schöner als den einer nervigen Kollegin, oder?

Auch alte Namen hören wir irgendwann mit anderen Ohren. Plötzlich laufen wieder kleine Xaver, Idas oder Franz durch den Kindergarten. Für deine Eltern wären solche Namen wahrscheinlich niemals infrage gekommen, weil sie dabei sofort an einen Großonkel oder die strenge Nachbarin gedacht hätten. Du verbindest damit womöglich niemanden mehr und hörst einfach einen schönen Namen.

Bis ein früherer Modename wieder an Beliebtheit gewinnt, vergehen laut dem deutschen Vornamenexperten Knud Bielefeld oft etwa 100 Jahre. Dass alte Namen nach einer Pause zurückkehren, zeigt auch ein Blick auf die Namensstatistiken der Steiermark. Dort gehörte Anna schon in den 1920er Jahren zu den beliebtesten Mädchennamen. Später wurde der Name seltener, bevor er wieder in die Hitlisten zurückkehrte

FAQ: Babynamen 2027

Sprich Vor- und Nachnamen mehrmals zusammen laut aus. Achte darauf, ob du die Kombination flüssig aussprechen kannst und ob die Namen für dich gut zusammenklingen. Probiere auch mögliche Kurzformen aus und schau dir die Initialen an.

Prüfe bei deinen Favoriten sowohl die Anzahl der Vergaben als auch die Entwicklung über mehrere Jahre. Ein Name außerhalb der Top 10 ist nicht automatisch selten. Steigen seine Vergabezahlen deutlich, könnte er künftig häufiger vorkommen. Sicher vorhersagen lässt sich das allerdings nicht.

Im Vornamenatlas von Statistik Austria kannst du nach einzelnen Namen suchen und ihre Entwicklung über die Jahre verfolgen. Die Daten reichen bis 1984 zurück. Seit 2010 berücksichtigt die Statistik Babys unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, davor nur Babys mit österreichischer Staatsbürgerschaft.

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