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Geburtsterminrechner
Mit dem folgenden Rechner ermittelst du deinen voraussichtlichen Geburtstermin. Trag den ersten Tag deiner letzten Periode ein, oder wähle Empfängnis, IVF-Transfer oder einen Ultraschallbefund. Du bekommst das Datum, deine Schwangerschaftswoche und das Zeitfenster, in dem die meisten Babys zur Welt kommen.
Dein Termin Wähle die Grundlage. Du bekommst das Datum und das Zeitfenster, in dem die meisten Babys zur Welt kommen. Voraussichtlicher Geburtstermin Zeitfenster Nur etwa 4–5 % der Babys kommen genau am errechneten Tag. Die meisten kommen in den zwei Wochen davor oder danach. Das ist eine rechnerische Schätzung nach der Naegele-Regel, kein medizinischer Befund. Das Zeitfenster reicht von 38+0 bis 42+0. Den konkreten Termin klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Alle Termine des Eltern-Kind-Passes stehen im Schwangerschaftsrechner. Fruchtbare Tage findest du im Eisprungrechner.Wann ist der Geburtstermin?
Dein Geburtstermin: alles, was du zur Berechnung wissen musst
Was der errechnete Termin aussagt
Der Geburtstermin ist eine Schätzung, kein fixer Tag. Nur etwa 4–5 % der Babys kommen genau an diesem Datum zur Welt. Die meisten kommen in den zwei Wochen davor oder danach, also zwischen 38+0 und 42+0. Hebammen sprechen deshalb oft von einem Geburtsmonat statt von einem einzelnen Tag. Der Rechner zeigt dir dieses Zeitfenster direkt unter dem Datum.
So funktioniert die Naegele-Regel
Ausgangspunkt ist der erste Tag deiner letzten Periode, nicht der letzte Blutungstag. Bei einem Zyklus von 28 Tagen liegt der voraussichtliche Termin 280 Tage später. Das sind 40 Wochen, geschrieben als 40+0. Dieselbe Rechnung geht auch im Kopf: ein Jahr hinzuzählen, drei Monate abziehen und sieben Tage dazuzählen. War der erste Tag zum Beispiel der 1. Juni, ist der Termin der 8. März des Folgejahres.
Wie die Monate gezählt werden, erklärt der Artikel „Den Geburtstermin berechnen“. Der Rechner selbst zählt immer in Tagen, damit unterschiedlich lange Monate das Datum nicht verrutschen.
Wenn dein Zyklus länger oder kürzer ist
Die Regel geht davon aus, dass der Eisprung etwa 14 Tage vor der nächsten Periode liegt. Dauert dein Zyklus 30 Tage, verschiebt sich der Termin um zwei Tage nach hinten. Bei 26 Tagen liegt er zwei Tage früher. Wenn du die Länge nicht kennst, lass 28 Tage stehen. Bei einem sehr unregelmäßigen Zyklus wird die Schätzung unsicher. Dann ist der Ultraschall die bessere Grundlage. Den Eisprung selbst schätzt der Eisprungrechner.
Tipp: Nach dem ersten Ultraschall zählt oft der Befund. Im ersten Drittel der Schwangerschaft misst deine Ärzt*in die Scheitel-Steiß-Länge. Weicht sie klar vom rechnerischen Termin ab, wird meist der Befund übernommen. Wähle im Rechner „Ultraschall“ und trag Wochen und Tage so ein, wie sie dort stehen, zum Beispiel 8 und 2 für 8+2.
Empfängnisdatum und IVF
Kennst du den Tag der Empfängnis, rechnet der Rechner 266 Tage weiter. Die klassischen 40 Wochen enthalten nämlich auch die etwa zwei Wochen vor dem Eisprung. Nach einem IVF-Transfer zählt das Alter des Embryos mit: Bei einem 5-Tage-Transfer gilt die Schwangerschaft am Transfertag als 2+5, bei einem 3-Tage-Transfer als 2+3. Den Ablauf beschreibt der Artikel zur In-vitro-Fertilisation.
Schwangerschaftswoche und Mutterschutz
„Du bist in der 19. Schwangerschaftswoche (medizinisch 18+6)“ heißt: 18 Wochen und 6 Tage sind abgeschlossen, du bist in der 19. Woche. Woche für Woche nachlesen kannst du in der Übersicht der Schwangerschaftswochen.
Der Mutterschutz beginnt in Österreich acht Wochen vor dem errechneten Termin, auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft. Deine Ärzt*in legt den Beginn mit einem Zeugnis fest. Kommt das Baby früher oder später, verschiebt sich diese Frist. Nach der Geburt gilt für unselbstständig Beschäftigte in der Regel ein weiteres Beschäftigungsverbot von acht Wochen, bei Frühgeburt, Mehrlingen oder einem Kaiserschnitt von mindestens zwölf Wochen. Der Rechner nennt dir nur den Beginn vor der Geburt.
Warum Babys selten auf den Tag kommen
Wann es losgeht, hängt von der Länge deines Zyklus ab, vom genauen Zeitpunkt der Befruchtung und davon, wie dein Baby wächst. Mehrlinge kommen oft früher. All das ersetzt keine Untersuchung. Die Termine des Eltern-Kind-Passes, früher Mutter-Kind-Pass, sammelt der Schwangerschaftsrechner.
Der Geburtsterminrechner ist eine Orientierung nach der Naegele-Regel, kein medizinischer Befund. Jede Schwangerschaft verläuft ein wenig anders. Wenn dein Zyklus unregelmäßig ist, der Ultraschall ein anderes Datum zeigt oder du unsicher bist, klär den Termin mit deiner Ärzt*in oder deiner Hebamme.
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