16. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 16. Schwangerschaftswoche

Der Fötus ist in der 16. Schwangerschaftswoche ca. 10cm groß und wiegt etwa 100 bis 120 Gramm. Der Kopfdurchmesser beträgt 35mm und mittlerweile ist der Fötus auch stark genug, um den Kopf gerade zu halten. Feines Haar auf dem Kopf ist erkennbar. Die Haar- und auch die Augenfarbe können sich nach der Geburt jedoch noch ändern. Die Beine sind gewachsen und sind jetzt länger als die Arme. Beides wird sehr stark bewegt. Erste spürbare Bewegungen fühlen sich vielleicht wie die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch an. Oft werden sie gar nicht als Bewegungen des Kindes, sondern als Blähungen oder Hungergefühl gedeutet. Später können Trittbewegungen mitgezählt werden, dafür ist es jetzt aber noch zu früh.

Der Fötus nimmt schon Geräusche wahr

Die Ohren sind so weit entwickelt, dass der Fötus vermutlich Geräusche wahrnehmen kann. Forscher gehen davon aus, dass sich das ungeborene Kind auch schon an die Stimmen seiner Eltern gewöhnt. Das Gesicht verzieht sich zu verschiedenen Gesichtsausdrücken, die auch am Ultraschall erkennbar sind: das erste Lächeln oder das erste Schmollgesicht können also schon bildlich festgehalten werden.

Weitere Untersuchungen nach dem Mutter-Kind-Pass

Bis zum Ende der 16. Schwangerschaftswoche sollen laut Mutter-Kind-Pass folgende Untersuchungen durchgeführt werden: eine ausführliche Anamneseerhebung, durch die auch die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen abgeklärt werden soll, eine gynäkologische Untersuchung, die Erhebung von mütterlichen und kindlichen Risikofaktoren und verschiedene Blutuntersuchungen.

Gut zu wissen

Es ist ein Thema, das die Forschung schon seit Jahren beschäftigt: Musik im Mutterleib. Angeblich fördert klassische Musik die frühkindliche Entwicklung, unbewusst erinnern sich Babys an jene Klänge, die ihnen im Mutterleib regelmäßig vorgespielt wurden. Wissenschaftler wollen außerdem herausgefunden haben, dass Musik die Sprachentwicklung begünstigt und positiv auf die Feinmotorik des Babys wirkt. Kritiker warnen jedoch, dass der Fötus (obwohl er von Fruchtwasser umgeben ist), dennoch empfindlich auf zu laute Musik reagiert. Wir finden, Musik kann durchaus zum Wohlbefinden der werdenden Mutter und somit auch zur Entspannung des Babys beitragen. Du solltest lediglich auf die Lautstärke und die Frequenz achten.


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