23. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 23. Schwangerschaftswoche

In der 23. Schwangerschaftswoche reagiert der Fötus auch auf Geräusche und bewegt sich zum Beispiel verstärkt, wenn du dich in einer lauten Umgebung befindest. Sollte dein Baby in bestimmten Situationen besonders viel treten, könnte das also ein Zeichen dafür sein, dass es vielleicht gerade (zu) hektisch ist und du eine Pause einlegen solltest. Durch die Haut sind beim Fötus die Knochen und Organe ziemlich gut sichtbar. Das Lanugo-Haar, das die Haut während des langen Aufenthalts im Fruchtwasser schützt, verdunkelt sich leicht. Ein wichtiger Meilenstein in dieser Woche: der Mittelohrknochen wird hart. Und von Tag zu Tag „verbessern“ sich die Proportionen des Fötus. Auf den Ultraschallbildern ist diese Veränderung sehr deutlich nachvollziehbar. Auch die Gewichtszunahme ist gut erkennbar. Der Fötus nimmt immer mehr an Gewicht zu – und dies wirkt sich natürlich auch auf dein Gewicht aus.

Viele körperliche Veränderungen sind nur vorübergehend

Die Gebärmutter wächst und weitet sich aus, dein Bauch wölbt sich und vielleicht steht sogar der Bauchnabel vor. Die meisten körperlichen Veränderungen sind während der Schwangerschaft jedoch nur vorübergehend. Wenn du in deinem Schrank also kaum mehr ein passendes Lieblingskleidungsstück findest, ist das kein Grund zur Frustration. Nach der Geburt bildet sich der Körper zurück und erlangt nach einiger Zeit seine alte Form wieder. Und auch wenn du jetzt vielleicht zu Stimmungsschwankungen neigst und leicht in Tränen ausbrichst, heißt das noch lange nicht, dass es dir wirklich schlecht geht. Für Außenstehende, also Nicht-Schwangere, ist das manchmal schwer zu verstehen. Versuche daher mit deinem Partner oder deinen Freunden über diese Gefühle zu sprechen. So ermöglichst du deinem Umfeld, leichter nachzuvollziehen, was gerade in dir vorgeht.

Mit richtiger Ernährung gegen Beschwerden

Während der Schwangerschaft bleibt auch körperlich gesehen kein Stein auf dem anderen. Typischen Schwangerschaftsbeschwerden kann man jedoch mit Hilfe einer ausgewogenen Ernährung entgegen wirken. Krämpfe in den Waden können beispielsweise ein Anzeichen für Magnesiummangel sein, berücksichtige das bei der bei der Auswahl deiner Lebensmittel. Sprich auch mit deinem Arzt oder deiner Ärztin darüber, ob und welche Nahrungsergänzungsmittel du zu dir nehmen solltest.

Gut zu wissen

Im Rahmen der Blutkontrollen während der Schwangerschaft wird auch der Eisengehalt im Blut erhoben. Ab dem zweiten Trimester zeigt sich dabei häufig ein Eisenmangel, da dein ungeborenes Baby ebenfalls sehr viel Eisen benötigt. Üblicherweise verschreiben FrauenärztInnen dann spezielle Eisenpräparate. Diese erfüllen durchaus ihren Zweck, haben aber leider auch Nebenwirkungen: viele Schwangere klagen über Verstopfung, vor allem dann, wenn der Darm aufgrund der Hormonumstellung ohnehin schon etwas träge ist. Anstelle der Eisenpräparate könntest du regelmäßig so genannten Kräuterblutsaft trinken oder auf Lebensmittel, die einen sehr hohen Eisengehalt haben, zurückgreifen (z.B. Petersilie, Vollkornprodukte, Samen). Nimmst du zeitgleich Eisentabletten und Magnesium ein, werden dadurch die Nebenwirkungen des Eisens gemildert, da Magnesium stuhlauflockernd wirkt.


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