27. Schwangerschaftswoche

„Augen auf!“, heißt es in der 27. Schwangerschaftswoche. Aber auch wenn der Fötus bereits jetzt die Augen geöffnet hat, ist die Sehfähigkeit noch eingeschränkt. Selbst nach der Geburt sehen Babies vorerst sehr unscharf, sie können jedoch Formen und Umrisse erkennen. Wichtige Entwicklungen an den Organen finden in dieser Schwangerschaftswoche bei Lunge und Gehirn statt, beide wachsen noch immer. Vom langen Aufenthalt im Fruchtwasser ist die Haut des Fötus faltig, auf Ultraschallbildern ist dies stark sichtbar.

Bleibt Ihnen ab und zu die Luft weg?

Da Ihnen der Uterus mittlerweile bis unter den Brustkorb reicht, kann es zu Kurzatmigkeit und sogar  Atemnot kommen. Das liegt daran, dass sich die Lungenflügel nicht wie sonst ausweiten können. Das bedeutet aber nicht, dass der Fötus zu wenig Sauerstoff bekommt. Auch wenn Sie zwischenzeitlich wenig Luft bekommen, brauchen Sie sich um Ihr Kind keine Gedanken machen, es wird trotzdem mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Beobachten Sie das Auftreten von Krämpfen genau

Vermehrt auftretende Kopfschmerzen sind zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft ganz normal. Und auch sonst werden Sie häufiger Schmerzen verspüren, beispielsweise an den Rippen, wenn der Fötus dagegen tritt. Auch leicht schmerzhafte Krämpfe wegen Übungswehen können auftreten. Und auch zu Frühwehen – so werden Geburtswehen, die vor der 36. Schwangerschaftswoche auftreten, bezeichnet – kann es bereits kommen. Sollten rhythmische Krämpfe im Unterbauch öfter als viermal innerhalb einer Stunde auftreten und über einen längeren Zeitraum anhalten, sollten Sie sofort Ihren Gynäkologen oder Ihre Gynäkologin aufsuchen. Frühwehen werden oft von starken Schmerzen im unteren Rücken und Fruchtwasseraustritt begleitet.



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