28. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 28. Schwangerschaftswoche

Mit einem Zwinkern startet der Fötus in die 28. Schwangerschaftswoche. Die Wimpern sind mittlerweile sichtbar und ja, es wird sogar schon geblinzelt. Am Kopf wachsen die ersten Haare. Der Körper wirkt mittlerweile runder und obwohl die letzten Wochen über so viel Fett eingelagert wurde, liegt der Körperfettanteil bei höchstens drei Prozent. Bis zur Geburt wird also noch einiges an Fett hinzukommen. Bis jetzt hatte das Gehirn des Fötus eine glatte Oberfläche, nun bilden sich die typischen gewunden Strukturen aus. Die Muskeln werden stärker und die Lungen sind jetzt so weit ausgebildet, dass das Kind theoretisch schon atmen könnte. Ende dieser Woche ist der Fötus um die 35cm lang und 1100g schwer.

Schwangerschaftsbeschwerden sind tägliche Begleiter

Mit der Gewichtszunahme können bei dir auch die körperlichen Beschwerden ansteigen: Krämpfe in den Waden, Krampfadern, Hämorrhoiden, juckende Haut, geschwollene Gelenke, Sodbrennen und Verstopfung sind weit verbreitet. Deine Brüste haben sich schon sehr stark vergrößert und es kann bereits Vormilch aus den Brüsten austreten, das so genannte Kolostrum. Das ist völlig unbedenklich, aber unter Umständen unangenehm. Du wirst vermutlich ab sofort Einlagen für den BH benötigen. Wenn du bisher noch herkömmliche BHs getragen hast, solltest du vielleicht auf einen speziellen Schwangerschafts-BH umsteigen. Dieser wächst mit und gibt optimalen Halt.

Nach der Babypause

Auch wenn es noch so weit weg erscheint, es gibt eine Zeit nach der Karenz und es lohnt sich, darüber schon jetzt nachzudenken. Klar, dein Baby ist noch nicht einmal auf der Welt, aber du könntest jetzt mit deinem Arbeitgeber besprechen, ob und wann du an deinen Arbeitsplatz zurückkehren möchtest. Vielleicht nimmst du die Babypause aber auch zum Anlass, dich beruflich zu verändern und etwas Neues zu wagen – auch das will gut organisiert sein.

Unser Tipp

Nicht selten scheitert der berufliche Wiedereinstieg an der fehlenden Kinderbetreuung. Wer rasch wieder arbeiten möchte, der sollte bereits während der Schwangerschaft ein passendes  Kinderbetreuungsmodell organisieren. Tagesmütter sind eine Möglichkeit, Kinderkrippen und Krabbelstuben eine andere. Größere Firmen betreiben Betriebskindergärten, manchmal stehen auch Oma und Opa als Babysitter zur Verfügung. Solltest du eine Wunscheinrichtung haben, dann macht es Sinn, dein Baby jetzt schon voranzumelden. Gewisse Kindergärten und Kinderkrippen haben nämlich lange Wartelisten!


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