31. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 31. Schwangerschaftswoche

Das dritte Trimester ist angebrochen und das einzige Organ deines Babys, das noch nicht komplett ausgebildet ist, ist die Lunge. Die Knochen wachsen und werden härter, achte bei der Ernährung darauf, genug Kalzium, Folsäure, Eisen und Eiweiß zu dir zu nehmen. Arme und Beine sehen weniger faltig aus als zuvor und in den letzten Schwangerschaftswochen werden sich noch viele weitere Fettschichten anlegen. Der Fötus ist viel in Bewegung und kann in der 31. Schwangerschaftswoche den Kopf auch schon hin und her drehen.

Mit Schwangerschaftsgymnastik auf die Entbindung vorbereiten

Hast du Atembeschwerden und das Gefühl, dass dir schnell die Puste ausgeht? Das ist völlig unbedenklich, aber du solltest dir deine Energie sorgfältig einteilen und es ruhig angehen lassen, um Schwindel zu vermeiden. Dein Körper stellt sich zwar automatisch auf die Geburt ein, aber ein wenig Unterstützung ist ihm dabei bestimmt recht. Sport bereitet auf die Wehen und die Entbindung vor. Egal, ob du dich für „klassische“ Schwangerschaftsgymnastik oder Yoga entscheidest, es wird dir guttun.

Vorkehrungen für den "Ernstfall" treffen

Nimm dir in einer ruhigen Minute Zeit, über die Entbindung nachzudenken und informiere dich über alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Entbindungsarten. Sprich mit deinem Arzt, deiner Ärztin oder deiner Hebamme darüber. Du solltest nun auch deine Kliniktasche vorbereiten, und alle nötigen Vorkehrungen für den „Ernstfall“ treffen. Auch wenn dein Kind noch nicht geboren ist, kannst du bereits jetzt schon einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aussuchen bzw. Informationen und Empfehlungen einholen. Es empfiehlt sich auch, die Zeit direkt nach der Geburt zu organisieren. Vielleicht hast du Verwandte oder FreundInnen, die dich im Wochenbett unterstützen können, auch dein Partner wird dir am Anfang eine große Hilfe sein. Wenn du schon Kinder hast, ist es sinnvoll, einen Babysitter-Dienst ins Leben zu rufen, damit die Geschwisterkinder ein wenig Abwechslung zum Alltag mit dem Neugeborenen bekommen.

Gut zu wissen

Hast du dich schon einmal gefragt, was die Abkürzung SL in deinem Mutter-Kind-Pass zu bedeuten hat? SL beschreibt die Position deines Babys und steht für Schädellage. Das heißt, dein Baby befindet sich schon in der optimalen Ausgangslage für die Geburt. Sein Köpfchen schaut nach unten in den Geburtskanal, vielleicht drückt es auch schon ein wenig auf den Muttermund.

In den ersten Wochen der Schwangerschaft spielt die Lage deines Babys noch keine Rolle, nähert ihr euch dem Geburtstermin, wird sie aber immer wichtiger. Schließlich ist die Schädellage die Voraussetzung für eine natürliche Geburt. Die gute Nachricht an dieser Stelle: etwa 95% aller Babys nehmen im Laufe der neun Monate diese Geburtsposition ein. Der Rest befindet sich in der so genannten Beckenendlage (BEL). Das bedeutet, der Fötus sitzt im Mutterleib, der Kopf schaut nach oben, der Po des Kindes drückt in das mütterliche Becken. Natürliche Entbindungen sind in diesem Fall zwar möglich, werden aber nur selten angeboten.

Der Großteil aller Spitäler entbindet per Kaiserschnitt, wenn das Baby in BEL liegt. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass sich dein Baby noch dreht, allerdings nimmt die Wahrscheinlichkeit dafür ab der 34. Schwangerschaftswoche ab, da es im Mutterleib einfach zu eng wird.


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