32. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 32. Schwangerschaftswoche

Bis zu zwei Kilo schwer und 40cm lang ist der Fötus in der 32. Schwangerschaftswoche. Bei der Größe wird es in der Gebärmutter eng, deswegen werden die Beine angezogen. Der Begriff Fötus-Haltung kommt schließlich nicht von ungefähr! Alle fünf Sinne sind schon ausgebildet – das kannst du nutzen und versuchen diese auch anzuregen: sprich mit deinem Kind, berühre und streichle deinen Bauch und vermeide allzu starke Temperaturschwankungen.

Kind und Körper bereiten sich auf das Stillen vor

Nicht nur dein Körper, sondern auch das Baby bereitet sich auf das Stillen vor und so übt es bis zur Entbindung fleißig das Nuckeln am eigenen Daumen. In der 32. Woche sind Schluck- und Nuckelbewegungen schon sehr koordiniert. Die Finger- und Fußnägel sind komplett geformt, das Kopfhaar wächst weiter. Rhythmische Bewegungen der Lungen sind schon möglich.

Die Wirkung der Hormone

Die Gebärmutter ist mittlerweile so groß, dass sie auf andere Organe drückt. Sie drückt natürlich auch ständig auf die Blase, trotzdem darfst du auf gar keinen Fall weniger trinken, denn du musst eine Dehydrierung vermeiden. Im Fall einer Mehrlingsschwangerschaft ist die Gebärmutter jetzt schon so groß wie bei einer Schwangerschaft mit einem Kind in der 40. Woche und entsprechend groß ist auch der Bauch. An möglichen Rückenschmerzen ist aber nicht nur der Bauch schuld, auch hormonelle Veränderungen können dafür verantwortlich sein. Das Hormon Progesteron bereitet den Körper auf die Wehen und Geburt vor und das macht dich sehr erschöpft. Solltest du ab und zu starkes Herzklopfen verspüren, so muss das kein Grund zur Beunruhigung sein. Wenn es länger anhält und öfter auftritt, schadet es jedoch nicht für eine Abklärung der Ursachen den Arzt/die Ärztin aufzusuchen.

Wichtig: Der gesetzliche Mutterschutz sieht vor, dass werdende Mütter in den letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung nicht mehr beschäftigt werden dürfen.

Unser Tipp

Jetzt sind es nur mehr wenige Wochen bis zur Geburt und schön langsam kannst du dir Gedanken darüber machen, wie du deinen Damm vorbereiten möchtest. Vor allem in der Austreibungsphase ist dieser Abschnitt zwischen dem After und dem hinteren Bereich der Schamlippen großem Druck ausgesetzt. Er muss sich erst dehnen, um dem Kopf des Babys Platz zu machen. Allerdings sind viele Frauen zu diesem Zeitpunkt schon sehr erschöpft und pressen zu stark. In so einem Fall gibt es zwei unterschiedliche Vorgehensweisen: entweder der Gynäkologe/die Gynäkologin setzt einen Dammschnitt oder man entscheidet sich dafür, den Damm auf natürliche Weise reißen zu lassen. Nach der Geburt werden Riss oder Schnitt vernäht. Hebammen empfehlen, den Damm in den letzten Schwangerschaftswochen auf die Geburt vorzubereiten. Je weicher und geschmeidiger das Gewebe ist, desto eher kann einem Riss oder Schnitt vorgebeugt werden. Erfahrungsgemäß sind Dammmassage als auch Dampfsitzbäder zwei effektive Vorbereitungsmethoden. Bei der Massage werden spezielle Griffe ausgeführt, um das Gewebe vorab sanft zu dehnen. Die Dampfsitzbäder, z.B. mit Heublumen, sind ab der 37. Schwangerschaftswoche möglich.


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