36. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 36. Schwangerschaftswoche

Ab der 36. Woche kann das Baby jederzeit in den Geburtskanal rutschen. Es wiegt jetzt schon bis zu 2,5 Kilo und ist bis zu 45cm lang. Durch Abtasten kann deine Ärztin oder dein Arzt die ungefähre Größe und das Gewicht bestimmen und daraus auch Schlüsse auf den veranschlagten Geburtstermin ziehen. Käme das Kind jetzt auf die Welt, bräuchte es wahrscheinlich noch Hilfe beim Atmen, obwohl die Lungen meist schon voll entwickelt sind. Das Herz deines ungeborenen Kindes schlägt mit 110 bis 160 Schlägen pro Minute sehr schnell. Das bleibt auch nach der Geburt noch für eine ganze Weile so. Weiterhin wird Fruchtwasser geschluckt und wieder abgegeben. Falls es zwischenzeitlich dazu kommen sollte, dass zu viel oder zu wenig Fruchtwasser in der Gebärmutter ist, ist das kein Grund zur Sorge.

Noch wächst der Bauch weiter

Du hast das Gefühl, dass deine Gebärmutter unmöglich noch wachsen kann? Doch kann sie! Ein paar Wochen liegen noch zwischen dir und der Entbindung und bis dahin wachsen die Gebärmutter sowie Schwangerschaftsbauch noch weiter. Übrigens: rund sechs Wochen nach der Geburt ist die Gebärmutter schon wieder auf ihre alte Größe geschrumpft. Der Bauch meistens nicht, aber deswegen solltest du dich nun wirklich nicht stressen, denn nach der Geburt hast du vorerst wahrscheinlich ganz andere Dinge im Kopf als deine Figur.

Neun Monate schwanger - bald ist es so weit

Die Vorwehen können ab sofort häufiger auftreten, bei Mehrlingsschwangerschaften sogar öfter und stärker. Sollten die „echten“ Wehen, also die Geburtswehen einsetzen, so spricht man ab der 36. Schwangerschaftswoche auch nicht mehr von Frühwehen. Vom Zeitpunkt der Zeugung gerechnet bist du jetzt schon neun Monate schwanger – es kann jederzeit soweit sein.

Gut zu wissen

Im Rahmen der ersten oder zweiten Untersuchung in deiner Schwangerschaft wird der Arzt/die Ärztin einen voraussichtlichen Geburtstermin errechnen und diesen auch in deinen Mutter-Kind-Pass eintragen. Es handelt sich hierbei nur um einen wahrscheinlichen Termin, vielleicht wird er nach einer Ultraschalluntersuchungen auch noch einmal korrigiert, da auch der Wachstumsfortschritt deines Babys eine Rolle spielt. Der errechnete Termin ist ein wichtiger Richtwert, da beispielsweise auch der Beginn deiner Mutterschutzzeit anhand des Entbindungsdatums errechnet wird. Zu sehr solltest du dich auf diesen einen Tag jedoch nicht verlassen, denn nur 5% aller Babys erblicken am geplanten Geburtstermin das Licht der Welt. Hebammen empfehlen ohnehin, von einem Geburtsmonat zu sprechen, da Geburten ab der 38. Schwangerschaftswoche bis zur 42. Schwangerschaftswoche als termingerecht gelten. Wenn du deinen ET (Entbindungstermin) überschreitest, musst du vermutlich häufiger zu gynäkologischen Kontrollen. Üblicherweise wird ein CTG geschrieben und der Zustand des Fruchtwassers sowie der Plazenta überprüft.


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