22. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 22. Schwangerschaftswoche

Auch wenn der Fötus auf Ultraschallbildern zierlich wirkt, ist seine Reifung schon sehr weit fortgeschritten. Die inneren Organe und das Verdauungssystem entwickeln sich mit hoher Geschwindigkeit weiter. Nicht nur sind die Augenlider und Augenbrauen schon erkennbar, der Fötus kann auch bereits zwischen Licht und Dunkelheit unterscheiden. Wenn dein Kind ein Junge wird, wandern in der 22. Schwangerschaftswoche die Hoden vom Becken in den Hodensack.

Pflege für die Haut

Die Gebärmutter reicht dir jetzt vermutlich schon bis über den Bauchnabel und spätestens zu diesem Zeitpunkt können auch Schwangerschaftsstreifen entstehen. Sie lassen sich nicht verhindern, aber schwangere Frauen können vorbeugen, indem sie die Haut mit ausreichend Pflege versorgen. Auch regelmäßiges Einölen der betroffenen Stellen hat sich als wirksam erwiesen. Nach der Geburt verblassen die Streifen meist. Nicht nur der Bauch, sondern auch Brüste, Oberschenkel oder die Hüften können von den Dehnungsstreifen betroffen sein. Für deine Haut ist es sehr wichtig, dass du genug trinkst, um Dehydrierung zu vermeiden. Schnaufst du selbst schon bei leichter Anstrengung? Vermutlich sind deine Nasenschleimhäute angeschwollen, wodurch es mitunter dazu kommt, dass du im Schlaf schnarchen musst. Auch häufigeres Nasenbluten ist möglich und kein Grund zur Sorge.

Strahlend schön oder Problemhaut - beides ist völlig normal

Während manche Frauen in der Schwangerschaft unter „Teenager“-Problemhaut leiden, bekommen andere ein Leuchten oder Strahlen und sehen einfach wunderschön aus. Beides ist völlig normal und unbedenklich. Der frische Teint mit roten Bäckchen ist übrigens auf die bessere Durchblutung des Körpers zurückzuführen.

Unser Tipp

Zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche kann beim ungeborenen Kind ein so genanntes Organscreening durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Ultraschalluntersuchung, für die eine spezielle Ausbildung erforderlich ist. Üblicherweise werden Organscreenings daher nur in Krankenhäusern oder von FachärztInnen angeboten. Beim Screening selbst untersucht der Arzt/die Ärztin die Organstruktur deines Babys. Beurteilt werden alle Organe und deren Entwicklungszustand. Auch das Geschlecht des ungeborenen Kindes kann noch einmal überprüft werden. Ziel der Untersuchung ist es, organische Fehlbildungen auszuschließen oder rechtzeitig zu erkennen. Das Organscreening ist Teil der Pränataldiagnostik und nur in bestimmten Fällen eine Kassenleistung, z.B. wenn eine medizinische Indikation für weiterführende Untersuchungen besteht.

Mehr dazu in unseren Fragen und Antworten: Was passiert beim Organscreening?


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