30. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 30. Schwangerschaftswoche

Das körperbedeckende Haar, Woll- oder Lanugohaar genannt, das bisher dem Schutz der Haut gedient hat, verschwindet ab der 30. Schwangerschaftswoche wieder. Mittlerweile ist der Fötus bis zu 1,5 kg schwer und füllt die Gebärmutter fast aus. Daher nimmt die Fruchtwassermenge nach und nach ab. Der Nährstoffbedarf des Fötus im letzten Schwangerschaftsdrittel ist besonders hoch.

Schlafprobleme in der Schwangerschaft

Viele Schwangere klagen in dieser Phase der Schwangerschaft über Schlafprobleme. Die richtige Position zu finden, ist gar nicht so einfach und so weichen manche Frauen zum Schlafen auf einen Liegesessel aus. Es wird empfohlen, auf der linken Körperseite zu liegen. Wenn der Schlaf dann endlich eintritt, heißt das noch lange nicht, dass du auch wirklich zur Ruhe kommst, denn die Träume in der Schwangerschaft sind bei vielen Frauen besonders intensiv. Versuche im Laufe des Tages genug Ruhepausen einzulegen und/oder Mittagsschlaf zu halten.

Untersuchungen laut Mutter-Kind-Pass

Laut Mutter-Kind-Pass sollen in der 30., 31., 32., 33. oder 34. Schwangerschaftswoche folgende Untersuchungen vorgenommen werden:

  • Ausführliche Anamneseerhebung
  • Gynäkologische Untersuchung (Vaginalbefund)
  • Erhebung von mütterlichen und kindlichen Risikofaktoren

Der Mutter-Kind-Pass sieht insgesamt drei Ultraschall-Untersuchungen vor. Eine davon soll in der 30., 31., 32., 33. oder 34. Woche erfolgen. Weitere Ultraschall-Untersuchungen sind natürlich möglich und in manchen Fällen auch erforderlich.

Unser Tipp

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstammt. Dabei werden feine Nadeln an bestimmten Stellen unter die Haut gestochen. Die so genannten Akupunkturpunkte liegen auf den Meridianen, den Energiebahnen des Körpers. Akupunktur hat sich nicht nur in der Geburtsvorbereitung, sondern auch bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden (Übelkeit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen) bewährt. Die geburtsvorbereitende Akupunktur wird mittlerweile schon auf vielen Geburtenstationen und von entsprechend ausgebildeten Hebammen angeboten. Ab der 35. Schwangerschaftswoche ist eine Behandlung pro Woche vorgesehen. Studien haben gezeigt, dass dadurch die Geburtsdauer um bis zu zwei Stunden verkürzt werden kann, außerdem wird der Reifungsprozess des Muttermundes unterstützt. Auch während der Entbindung wird Akupunktur eingesetzt, sie soll den Geburtsschmerz lindern und die Wehentätigkeit positiv beeinflussen.


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