6. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 6. Schwangerschaftswoche

In der sechsten Schwangerschaftswoche ist der Embryo etwa drei bis sechs Millimeter lang. Und auch wenn seine Erscheinung noch stark an eine Kaulquappe erinnert: wichtige innere Organe wie Herz, Nieren, Leber und Magen bilden sich bereits aus, Kopf und Rumpf nehmen Form an und das Neuralrohr, die Verbindung von Gehirn und Rückenmark, schließt sich. In der sechsten Woche finden zahlreiche Entwicklungen statt - es kommt zu einem ordentlichen Wachstumsschub. Arme und Beine sind im Ansatz zu erkennen, Augen, Ohren sowie eine Mundöffnung entstehen und der erste Herzschlag ertönt Ende der fünften oder Anfang der sechsten Woche.

Jede Schwangerschaft verläuft individuell

Was später gilt, stimmt natürlich auch in der Schwangerschaft: jedes Kind wächst und entwickelt sich in einem individuellen Tempo. Sämtliche Angaben über Größe und Gewicht basieren auf Durchschnittswerten. Abweichungen in die eine oder andere Richtung müssen kein schlechtes Zeichen sein. Die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Harndrang, Übelkeit, Müdigkeit oder Empfindlichkeit der Brüste gehören mittlerweile zum Alltag. Alle Anzeichen sollten genau beobachtet werden. Wer möchte kann zu diesem Zweck auch ein Schwangerschaftstagebuch führen.

Gewichtsschwankungen

Möglicherweise hast du zu diesem Zeitpunkt schon ein halbes Kilo zugenommen. Die Gewichtszunahme macht sich meist zuerst an den Hüften bemerkbar. Vielleicht zwickt die Lieblingsjeans bereits, aber noch musst du dir über Umstandsmode keine großen Gedanken machen. Entscheide dich einfach für bequeme Kleidung, die nicht drückt und in der du dich wohlfühlst. Manche Frauen nehmen zu Beginn der Schwangerschaft zunächst ab, auch das ist normal und völlig unbedenklich.

Unser Tipp

Der Großteil aller Schwangeren leidet in den ersten Wochen unter Übelkeit und Müdigkeit/Erschöpfung. Nicht zu vergessen: dein Körper vollbringt gerade Höchstleistungen und auch dein Baby entwickelt sich in rasanten Schritten. Wenn dir häufig übel ist und du dich bereits am Morgen abgeschlagen fühlst, haben wir ein paar Ideen für dich:

  • Ein stabiler Blutzuckerspiegel bewirkt Wunder. Achte darauf, regelmäßig und über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Idealerweise isst du alle 1-2 Stunden eine Kleinigkeit, auch wenn du nicht hungrig bist.
  • Wenn du unter starker Morgenübelkeit leidest, solltest du noch vor dem Aufstehen etwas essen. Dadurch werden Magen und Stoffwechsel gleich in der Früh angeregt.
  • Als Snacks eignen sich Trockenfrüchte, Cracker, Haferflocken, Zwieback oder Toastbrot.
  • Viele Frauen schwören auf Ingwer. Es gibt kandierte Ingwerstücke (die sind aber nicht jedermanns Sache) oder Ingwertee in Säckchen. Du kannst den Tee auch einfach selbst zubereiten, indem du frische Ingwerknollen klein schneidest, mit heißem Wasser überbrühst und circa 10 Minuten ziehen lässt.
  • Fette, stark gewürzte und zuckerhaltige Lebensmittel solltest du vom Speiseplan streichen.
  • Akupunktur, Homöopathie und Akupressur können dabei helfen, Übelkeit zu lindern.
  • Bewegung an der frischen Luft und Sport kurbeln den Kreislauf an und beugen Müdigkeit vor.
  • Vergiss nicht darauf, Pausen einzulegen und dich auch tagsüber immer wieder zu erholen, z.B. indem du ein kurzes Mittagsschläfchen machst oder abends früher zu Bett gehst.

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