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35. Schwangerschaftswoche

Der Fötus füllt in der 35. Schwangerschaftswoche die Gebärmutter ganz aus, es ist nur mehr wenig Raum für Bewegungen. Für Purzelbäume und Drehungen ist kein Platz mehr. Trotzdem sind Bewegungen zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig und viele Frauen führen auf Anraten ihrer Ärzte ein Tagebuch, in dem die Anzahl der Tritte festgehalten wird. Entwicklungsmäßig ist für den Fötus jetzt vor allem die Gewichtszunahme entscheidend, hauptsächlich an Armen und Beinen wird Fett angelegt.

Körperliche Veränderungen in der 35. Woche

Viele Frauen klagen zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft über Schlafprobleme, die vor allem durch den verstärkten Harndrang verursacht werden. Aber auch das Einschlafen kann zum Problem werden. Der Muttermund beginnt sich jetzt bereits zu öffnen und dieser Fortschritt wird ärztlich genau überprüft.

Die Kliniktasche sollte bereit stehen

Sollte eine Entbindung im Spital vorgesehen sein und die Kliniktasche bisher noch nicht gepackt bereit gestanden haben, so ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Packen. Die Meinungen darüber, was unbedingt in die Kliniktasche gehört, gehen weit auseinander. Viele Dinge wie etwa Wechselkleidung, Schlafmantel oder Hausschuhe bräuchten Sie auch bei jedem anderen Krankenhausaufenthalt. Überlegen Sie zusätzlich, was Ihnen bei der Geburt gut tun könnte. Sie können vorher nie genau wissen, wie lange Sie tatsächlich im Spital bleiben müssen. Packen Sie also großzügig und machen Sie aus der Kliniktasche ruhig einen Klinikkoffer.

Untersuchungen laut Mutter-Kind-Pass

Laut Mutter-Kind-Pass sollen in der 35., 36., 37. oder 38. Schwangerschaftswoche folgende Untersuchungen vorgenommen werden:

  • Ausführliche Anamneseerhebung
  • Gynäkologische Untersuchung (Vaginalbefund)
  • Erhebung von mütterlichen und kindlichen Risikofaktoren


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