25. Schwangerschaftswoche

Bei Frühgeburten vor der 25. Schwangerschaftswoche liegt das Risiko bleibender gesundheitlicher Schäden des Kindes bei 50 Prozent. Solche statistischen Werte sagen jedoch über den Einzelfall überhaupt nichts aus und sollten Sie keinesfalls beunruhigen – im Gegenteil: Wenn es Ihnen und Ihrem ungeborenen Kind in der 25. Schwangerschaftswoche gut geht, haben Sie gemeinsam einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

Der erste Atemzug will gut vorbereitet sein

Unter der Haut bilden sich beim Fötus jetzt die Kapillaren, die feinen Blutgefäße, die auch als Haargefäße bezeichnet werden, und füllen sich mit Blut. Auch in der Lunge bilden sich Kapillaren und Luftkammern. Der erste Atemzug will schließlich gut vorbereitet sein. Bis dahin dauert es aber in den meisten Fällen noch ein paar Wochen, denn noch sind die Lungen nicht so weit. Genau das – die Lungenentwicklung - ist bei vielen Frühchen das Problem. Auch die Wirbelsäule ist noch nicht voll entwickelt, die Struktur formt sich weiterhin. Weiterer Entwicklungsschritt: Bis zum Ende der Woche sind die Nasenlöcher geöffnet.

Aufgrund der Größe Ihres Bauches  kann es häufiger zu Bein- und/ oder Rückenschmerzen kommen. Linderung schaffen warme Bäder und kühlende Umschläge. Schmerzen können auch dadurch verursacht werden, dass der Kopf des Kindes auf die Beckenknochen drückt. Wenn dadurch auch Nervenbahnen betroffen sind, kann es passieren, dass sich die Beine taub anfühlen oder kribbeln. Kommt es dadurch zu sehr starken Schmerzen, so kann physikalische Therapie verschrieben werden.

Untersuchungen nach dem Mutter-Kind-Pass

Laut Mutter-Kind-Pass sollen in der 25., 26., 27. oder 28. Schwangerschaftswoche folgende Untersuchungen vorgenommen werden:

  • Ausführliche Anamneseerhebung
  • Bestimmung des Hämoglobin-Wertes und Hämatokrits
  • Hepatitis-B-Untersuchung
  • Zuckerbelastungstest
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Erhebung von mütterlichen und kindlichen Risikofaktoren


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