29. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 29. Schwangerschaftswoche

Die Knochen des Fötus sind Ende der 29. Schwangerschaftswoche vollständig entwickelt. Auch die Produktion von roten Blutkörperchen durch das Knochenmark hat schon begonnen. Der Kopf hat nun die richtige Proportion zum Rest des Körpers und das Gehirn bildet mehr und mehr Nervenfasern. Jeden Tag wird ca. ein halber Liter Urin in das Fruchtwasser abgegeben. Das ist aber - auch wenn Fruchtwasser geschluckt wird –nicht schädlich.

Jede Schwangerschaft verläuft anders

Typische Beschwerden zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft sind Krämpfe, Schmerzen, Schwellungen, Sodbrennen und Verstopfung. Nichts davon ist für dich neu und vermutlich hast du bereits Mittel und Wege gefunden, um die Unannehmlichkeiten gering zu halten, indem du beispielsweise deine Ernährung umgestellt hast. Aber auch andere Beschwerden, denen nicht so leicht vorzubeugen ist, können auftreten: rund ein Viertel aller Schwangeren spürt Symptome des Karpaltunnelsyndroms. Eine Hand oder beide Hände fühlen sich zwischenzeitlich taub an und/oder schmerzen. Zusätzlich kann eine Schwäche beim Greifen auftreten. In den meisten Fällen wird eine Schiene verschrieben, die mit Klettverschluss verschlossen wird und so komfortabel zu tragen und wieder zu entfernen ist.

Gesundheit ist das Allerwichtigste

Deine Gesundheit und die deines ungeborenen Kindes stehen momentan im Vordergrund und letztendlich sind alle Körperregionen wichtig. Veränderungen müssen genau beobachtet werden. Achte auch auf Veränderungen im Intimbereich: der pH-Wert der vaginalen Schleimhaut ist während der Schwangerschaft verändert und man ist anfälliger für Pilzinfektionen oder bakterielle Infektionen der Scheide. Solche Infektionen müssen sofort behandelt werden, um Komplikationen der Schwangerschaft zu vermeiden. Ab sofort wird nun auch die Schwächung von Schließmuskel und Blase deutlich. Dass die Gebärmutter auf innere Organe und vor allem die Blase drückt, macht es nicht besser. Wir erzählen dir vermutlich nichts Neues: nun musst du häufiger zur Toilette – das ändert sich übrigens bis zur Geburt nicht mehr.

Gut zu wissen

Bestimmt hast du dir schon ein paar Gedanken gemacht, wie du das Kinderzimmer einrichten möchtest. Vielleicht habt ihr auch schon renoviert oder das Arbeitszimmer für den Nachwuchs leer geräumt. Vor allem in den ersten Lebensjahren benötigt ein Kind viel weniger als man denkt. Es empfiehlt sich in eine solide Grundausstattung zu investieren, die folgende Möbelstücke umfasst:

  • Eine Wickelkommode oder einen Wickeltisch – viele Modelle können später zur Kommode umfunktioniert werden, indem man den Wickelaufsatz einfach abmontiert.
  • Ein Beistellbettchen oder ein Gitterbett.
  • Ein Windelmülleimer, der sich verlässlich und dicht verschließen lässt.
  • Einen Laufstall, eine Wiege oder eine Babywippe, je nach Bedarf und individuellen Vorstellungen.
  • Textilien tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei, blickdichte Vorhänge oder Innenfenster-Rollos helfen dabei, das Kinderzimmer abzudunkeln (z.B. im Sommer oder für den Mittagsschlaf).

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