13. Schwangerschaftswoche

Abbildung Entwicklung des Babys in der 13. Schwangerschaftswoche

Mit der 13. Schwangerschaftswoche beginnt das zweite Trimester der Schwangerschaft. Das ist jene  Phase, die viele schwangere Frauen als besonders angenehm empfinden. Die ersten zwölf Schwangerschaftswochen, die das größte Risiko für Fehlgeburten bergen, sind überwunden - ein wichtiger Meilenstein also.

Das Gesicht des Fötus ändert sich markant

Der Fötus ist in der 13. Woche noch sehr klein, auch wenn er von der Form her schon sehr weit entwickelt ist. Beeindruckend ist, wie sich jetzt das Gesicht verändert: die Augen sind nicht mehr so weit seitlich, sondern rücken näher aneinander. Und nicht nur äußerliche Veränderungen finden statt, sondern auch innerliche: die Stimmbänder entwickeln sich, die Leber beginnt zu arbeiten und die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin.

Weniger Beschwerden im zweiten Trimester

Müdigkeit und Übelkeit sind überstanden und viele Frauen beginnen, sich mit ihrer Schwangerschaft rundum wohl zu fühlen. Daher wird dieser Schwangerschaftsabschnitt für Reisen am ehesten empfohlen. Das Wohlbefinden ist natürlich von Frau zu Frau unterschiedlich: während manche Frauen zu keinem Zeitpunkt der Schwangerschaft Übelkeit verspüren, zieht sie sich bei anderen über neun Monate. Ab der 13. Schwangerschaftswoche ist jedoch die Hormonproduktion im Eierstock nicht mehr notwendig und das bringt hormonell gesehen eine Erleichterung. Die Plazenta ist weit genug entwickelt, um die schwangerschaftserhaltenden Hormone selbst produzieren zu können. In den meisten Fällen ist auch die Müdigkeit, die am Beginn der Schwangerschaft so heftig war, nun verschwunden. Du verspürst viel mehr Energie und auch deine Libido meldet sich zurück. Selbst wenn es bis zur Entbindung und damit zum Stillen noch dauert, in deiner Brust wird ab jetzt schon Milch produziert.

Gut zu wissen

Homöopathische Präparate stellen in der Schwangerschaft eine Alternative zu herkömmlichen Arzneimitteln dar. Mittlerweile gibt es Hebammen, die über eine homöopathische Zusatzausbildung verfügen und auch in der Geburtshilfe kommt der alternativmedizinische Ansatz immer häufiger zur Anwendung. Der Großteil aller Homöopathika ist apotheken-, aber nicht rezeptpflichtig. Die Einnahme sollte stets unter fachkundiger Aufsicht erfolgen, von einer Selbstmedikation wird ohnehin abgeraten. Homöopathie wird in der Schwangerschaft beispielsweise gegen Übelkeit & Erbrechen, Erkältungen sowie Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Während der Geburt können mit Hilfe homöopathischer Arzneien Angstzustände gemildert und Blockaden gelöst werden.


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