2. Schwangerschaftswoche

In der zweiten Schwangerschaftswoche ist es so weit: Ei- und Samenzelle treffen nach dem Geschlechtsverkehr aufeinander. Zuvor wurde eine neue Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und die Eierstöcke haben sich darauf vorbereitet eines der gereiften Eier abzugeben. In seltenen Fällen werden zwei oder mehrere Eier abgegeben und es kann zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen. Im Eileiter kann die Eizelle bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden, wenn eine männliche Samenzelle sie dort erreicht und mit ihr verschmilzt.

Fruchbare Tage können berechnet werden

Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen (ebenfalls gerechnet ab dem ersten Tag der Monatsblutung) haben rund 14 Tage nach Beginn des Zyklus ihren Eisprung. Fruchtbare Tage lassen sich aber nicht nur rein rechnerisch ermitteln, sondern auch mit Hilfe eines Ovulationstests oder der Basal-Temperatur-Methode bestimmen. Sechs Tage vor dem Eisprung sinkt die Körpertemperatur, nach dem Eisprung steigt sie wieder an. Es gibt jedoch viele Faktoren wie beispielsweise Stress, Schlafmangel oder Alkoholkonsum, die die Temperatur beeinflussen und damit zu unsicheren Ergebnissen führen können. Das befruchtete Ei wandert in die Gebärmutter und nistet sich etwa fünf Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dabei kann es zu einer Blutung kommen. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern ganz normal, auch wenn es nicht in allen Fällen auftritt. Die Einnistung ist nach etwa 14 Tagen abgeschlossen.

Hormonelle Veränderungen werden nicht sofort bemerkt

In den ersten Schwangerschaftswochen sind die hormonellen Umstellungen, bzw. Schwankungen am größten. Trotzdem spüren in der zweiten Woche die wenigsten Frauen schon irgendwelche Anzeichen ihrer Schwangerschaft.



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