2. Schwangerschaftswoche

In der zweiten Schwangerschaftswoche ist es so weit: Ei- und Samenzelle treffen nach dem Geschlechtsverkehr aufeinander. Zuvor wurde die Gebärmutterschleimhaut neu aufgebaut und die Eierstöcke haben sich darauf vorbereitet, eines der gereiften Eier abzugeben. In seltenen Fällen werden zwei oder mehrere Eier abgegeben und es kann zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen. Im Eileiter kann die Eizelle bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden, wenn eine männliche Samenzelle sie dort erreicht und mit ihr verschmilzt.

Die fruchtbaren Tage berechnen

Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen (ebenfalls gerechnet ab dem ersten Tag der Monatsblutung) haben rund 14 Tage nach Beginn des Zyklus ihren Eisprung. Fruchtbare Tage lassen sich aber nicht nur rein rechnerisch ermitteln, sondern auch mit Hilfe eines Ovulationstests oder der Basal-Temperatur-Methode. Sechs Tage vor dem Eisprung sinkt die Körpertemperatur, nach dem Eisprung steigt sie wieder an. Es gibt jedoch viele Faktoren wie beispielsweise Stress, Schlafmangel oder Alkoholkonsum, die die Temperatur beeinflussen und damit zu unsicheren Ergebnissen führen können.

Wird das Ei befruchtet, wandert es in die Gebärmutter und nistet sich etwa fünf Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dabei kann es zu einer Blutung, der so genannten Nidationsblutung, kommen. Die Einnistung ist nach etwa 14 Tagen abgeschlossen.

Alles beim Alten

Die typischen Schwangerschaftsanzeichen zeigen sich in der zweiten Schwangerschaftswoche noch nicht, dennoch gibt es einige Frauen, die bereits „spüren“, dass sie schwanger sind. Andere wiederum erwarten eigentlich ihre Regelblutung und merken gar nicht, was in ihrem Körper vor sich geht.

Unsere Tipps

  • Lerne deinen Zyklus kennen! Je besser du über deinen Körper Bescheid weißt, desto leichter fällt es dir, deine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Ein Zyklustagebuch oder das Messen deiner Basaltemperatur helfen dir dabei.
  • Je gesünder und ausgewogener dein Lebensstil, desto größer sind die Chancen, schwanger zu werden. Das gilt für deine Ernährung genauso wie für dein Stresslevel.
  • Regelmäßige Bewegung führt nicht nur dazu, dass du dich wohler fühlst, sie wirkt sich auch positiv auf eine Gesundheit aus. Welche Sportart du betreibst, spielt dabei keine Rolle. Yoga, Pilates, Schwimmen oder Ausdauertraining – wichtig ist, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.
  • Über- als auch Untergewicht können es dir erschweren, schwanger zu werden. Versuche, gemeinsam mit deinem Arzt/deiner Ärztin, ein gesundes Gewicht zu erreichen, z.B. durch Sport und Ernährungsumstellung.
  • Viele Frauen mit Kinderwunsch schwören auf alternative Methoden wie TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) oder Homöopathie. Auch Entspannungstechniken helfen dir dabei, den Kopf frei zu bekommen.

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