7. Schwangerschaftswoche

Der Nachweis embryonaler Herztätigkeit mittels Ultraschall kann in der siebten Schwangerschaftswoche schon erfolgen. Und mit 100 bis 140 Schlägen in der Minute legt Ihr Kleiner oder Ihre Kleine ein ganz schön ordentliches Tempo vor. Außerdem im Ultraschall erkennbar: Augenlider, Mundansatz, erste Bewegungen der Arme und Beine. Bis zu 13mm ist der Embryo jetzt lang und hat damit etwa die Größe einer kleinen Olive. Er oder sie dreht und wendet sich pausenlos, davon spüren Sie aber noch nichts.

Die Gebärmutter dehnt sich, Krämpfe können auftreten

Anhand Ihres Bauches wird man Ihnen die Schwangerschaft jetzt noch nicht ansehen. Aber Ihre Gebärmutter wird sich noch sehr weit ausdehnen, das kann Krämpfe verursachen. Generell muss das Auftreten von Krämpfen nicht heißen, dass etwas im Verlauf Ihrer Schwangerschaft nicht stimmt und es zu einer Fehlgeburt kommt. Sie sollten aber keinesfalls ignoriert werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Ihnen etwas nicht geheuer vorkommt und lassen sich untersuchen.

Begleiterscheinungen der Schwangerschaft

Die Müdigkeit, die zu Beginn der Schwangerschaft auftritt, ist schwer vergleichbar mit anderen Formen der Müdigkeit. Schalten Sie bei allen Tätigkeiten einen Gang runter und ignorieren Sie die Müdigkeit nicht. Ihr Körper braucht viel Energie und Sie viel Ruhe. Durch den verstärkten Harndrang haben Sie auch verstärkten Durst: Sie brauchen mehr Flüssigkeiten, auch um die Nieren zu unterstützen, die durch die Schwangerschaft eine zusätzliche Belastung verspüren. Trinken Sie viel und nehmen Sie Lebensmittel mit hohem Wasseranteil wie Salat oder Melone zu sich. Versuchen Sie auf koffeinhaltige Getränke zu verzichten.

In der Schwangerschaft fließen bis zu 50 Prozent mehr Blut durch Ihre Adern. Durch die höhere Blutmenge steigen nicht nur der Puls und die Anfälligkeit für Krampfadern, sondern es kann auch zu Migräne-artigen Kopfschmerzen kommen.



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